Städtepartnerschaft Telgte/Polanica Zdroj
Hauptaugenmerk: Schüleraustausch

Telgte -

Der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica Zdroj besteht seit 25 Jahren. Bei der Mitgliederversammlung der Freunde der Partnerschaft stand das Jubiläum im Mittelpunkt. Zudem wurde einem Mitglied eine ganz besondere Ehre zuteil.

Donnerstag, 13.02.2020, 17:57 Uhr aktualisiert: 14.02.2020, 14:18 Uhr
Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender des Vereins „Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica Zdrj“: Dr. Wolfgang Nienaber (2.v.r.). Es gratulieren Vorsitzender Udo Woltering (2.v.l.), die zweite Vorsitzende Monika Woltering (l.) und Kassierer Stephan Herzig (r.).
Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender des Vereins „Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica Zdroj“: Dr. Wolfgang Nienaber (2.v.r.). Es gratulieren Vorsitzender Udo Woltering (2.v.l.), die zweite Vorsitzende Monika Woltering (l.) und Kassierer Stephan Herzig (r.). Foto: Pohlkamp

Seit 25 Jahren gibt es die Städtepartnerschaft zwischen Polanica Zdroj und Telgte. Grund genug für den Vorstand der Freunde der Städtepartnerschaft Telgte/Polanica Zdroj (Bad Altheide), die Partnerschaft in diesem Jahr mit einem Jubiläumsfest zu feiern. Während der Mitgliederversammlung des Vereins, die am Mittwochabend in der Gaststätte „Tante Lina“ stattfand, stellte Vorsitzender Udo Woltering die Aktivitäten mit der Partnerstadt und das Jubiläumsfest am 20. Mai im Bürgerhaus vor.

Zunächst berichteten Udo Woltering und Stephan Herzig von ihrer viertägigen Polanica-Reise, die erst vor kurzem im Januar stattgefunden hatte. Dabei sprachen sie in der von Telgte 843 Kilometer entfernten Partnerstadt über die künftige Zusammenarbeit und über das das Jubiläumsfest am 20. Mai im Bürgerhaus. Dieses Jubiläumsfest findet zusammen mit dem Förderverein Stupino-Telgte und Gästen sowohl aus der polnischen als auch aus der russischen Partnerstadt statt.

Udo Woltering kündigte nicht nur Reden der Bürgermeister aller vier Städte an, sondern auch ein hochwertiges kulturelles Programm aus Musik und Folklore. Woltering zeigte auf, worauf beide Städte ihren Schwerpunkt legen wollen: auf den Austausch von Schülerinnen und Schülern und Aktionen von Vereinen. Der kulturelle Austausch soll das Motto „Begegnung auf Augenhöhe – Englisch als gemeinsame Fremdsprache“ tragen. Persönliche Kontakte können die unterschiedlichen Kultur- und Lebenswelten erlebbar machen. Eine Reihe möglicher Aktivitäten fasste der Verein auf der Versammlung zusammen und will sie nun den Freunden in Polanica zukommen lassen.

Seit etwa neun Monaten ist Udo Woltering Vorsitzender. Er hatte das Amt vom langjährigen Vorsitzenden Dr. Wolfgang Nienaber übernommen.

Dieser wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden und zum Ehrenmitglied gewählt. Wolfgang Nienaber hatte in den 15 Jahren als Vorsitzender wesentlich zur erfolgreichen Gestaltung der Städtepartnerschaft beigetragen. In seinem Dank an die Mitglieder machte er deutlich, dass ihm dies nur mit tatkräftiger Unterstützung des Vorstand gelungen sei. Wolterings Bilanz nach neun Monaten: „In sieben Vorstandssitzungen haben wir die Weichen gestellt. Es beflügelt uns, dass es mit unserem Verein ordentlich weitergeht.“ Er entwickle sich weiter. „Ich wünsche mir auch neue Mitglieder“, so Woltering.

Bei den Planungen im Jubiläumsjahr stehen der Besuch der Gäste aus Polanica von 19. bis voraussichtlich 24. Mai und das Jubiläumsfest am 20. Mai im Mittelpunkt. Geplant wird der Gegenbesuch einer Telgter Gruppe in der polnischen Partnerstadt, außerdem eine Lesung aus dem Buch von Olga Tokarczuk, der prominentesten polnischen Gegenwartsautorin und Literaturnobelpreisträgerin.

Zum Jahresprogramm gehören auch ein traditionelles polnisches Essen und eine Veranstaltung der Stadt Telgte mit Kabarettist Steffen Möller am 29. Oktober im Bürgerhaus. Als Schauspieler und Entertainer gilt er als der bekannteste und beliebteste Deutsche in Polen. Udo Woltering erklärte, warum diese Veranstaltung Teil des Jahresprogramms ist: „Steffen Möller hat sich um die deutsch-polnische Verständigung verdient gemacht, und dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.“ Nach dem offiziellen Teil berichtete Klaus Beck über seine Reise nach Schlesien.

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