Planspiel des Roten Kreuzes
Konfliktlösung ist nicht einfach

Telgte -

Im Rahmen eines Planspiels beschäftigten sich Telgter Gymnasiasten mit den Vereinten Nationen und den Aufgaben dort.

Montag, 17.02.2020, 15:25 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 15:30 Uhr
Sich ernsthaft mit der Lösung großer Konflikte zu befassen, ist ganz schön herausfordernd. Diese Erfahrung machten die Schüler des
Sich ernsthaft mit der Lösung großer Konflikte zu befassen, ist ganz schön herausfordernd. Diese Erfahrung machten die Schüler des Foto: Franziska Ix

Bei den Vereinten Nationen gibt es einen Konflikt, es muss eine Lösung bzw. ein Kompromiss gefunden werden: Das war das Ziel des Planspiels, das jetzt von der ersten bis zur sechsten Unterrichtsstunde in der Aula des Maria-Sibylla-Merian-Gymnasiums Telgte stattfand. Natürlich handelt es sich hier nur um einen fiktiven Konflikt; die Schüler stellten eben eine UN-Versammlung nach.

Projekt vom DRK

Das Projekt kommt vom Deutschen Roten Kreuz und nennt sich „humanitäre Schule“. Für das Telgter Gymnasium hat Lehrerin Silke Groß das Planspiel organisiert.

Die Leitung, die die Vereinten Nationen darstellte, übernahmen die Schüler Anna Bunse, Annika Cappenberg, Jannis Jannssens und Colin Wegener aus der Qualifikationsphase eins. Sie bildeten sich ein ganzes Wochenende lang mit anderen Schulen für dieses Projekt weiter. Außerdem muss nun am MSMG ein weiteres humanitäres Projekt in die Wege geleitet werden.

Am Planspiel selbst nahmen 25 Schüler der Einführungsphase und der Qualifikationsphase eins teil. Sie teilten sich auf die fiktiven Länder Lufar, Malea, Nongi, Bonin und auf Deutschland. Zudem gab es die Pressemitarbeiter, die immer zwischendurch berichteten, und das Internationale Rote Kreuz. Die Gruppen mussten die Interessen ihrer Länder vertreten und bekamen zur Hilfe eine Mappe mit Informationen.

Konfliktlösung "nicht einfach"

Nach einer Einführung verfassten alle Gruppen kurze Reden zu der jeweiligen Situation in ihren Ländern und die Journalisten stellten Fragen. Es ging weiter mit der Verhandlungsphase, wo einzelne Länder Verträge abschließen konnten und Treffen veranlassten. In der Endphase versuchten die Landesvertreter dann eine Lösung bzw. einen Kompromiss zu finden. Dies gelang auch relativ gut.

Anna Bunse und Annika Cappenberg stellten fest: „So sehen die Teilnehmer, dass es nicht so einfach ist, einen Konflikt zu lösen.”

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