Kreispolizeibehörde legt Statistik für das vergangene Jahr vor
Weniger Unfälle und Verletzte

Telgte/Westbevern -

Die Zahl der Verkehrsunfälle und auch die Zahl der Verletzten ist in Telgte im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Dienstag, 25.02.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 26.02.2020, 14:14 Uhr

Es ist eine sehr erfreuliche Entwicklung: Die Unfallzahlen in Telgte und Westbevern sind im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Das betrifft sowohl die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle – davon gab es in 2019 157 nach 167 im Vorjahr – als auch die Zahl der schwer verletzten Unfallopfer. Diese sank von 19 (Jahr 2018) auf zwölf. Das wurde am Dienstag anlässlich der Vorstellung der kreisweiten Verkehrsunfallstatistik herausgestellt.

Genauso erfreulich ist aus Sicht der Kreispolizeibehörde , dass es keinen Verkehrstoten auf Telgter Gebiet gab. Das letzte Mal, dass nach Angaben der Beamten eine Person bei einem Unfall in Telgte getötet wurde, war 2016.

Die Zahl der Leichtverletzten wiederum ist gleich geblieben und bewegt sich über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Insgesamt 56 Leichtverletzte registrierten die Statistiker bei Verkehrsunfällen.

In Telgte immer wieder ein Thema sind Unfälle mit Radfahrern. Davon gab es laut der Statistik der Kreispolizeibehörde im vergangenen Jahr 35 nach 42 im Vorjahr. Hier haben sich die Zahlen wieder im Bereich des langjährigen Durchschnitts eingependelt. Deutlich mehr Pedelec-Fahrer hatten aber einen Crash. 13 waren das laut Polizei im Jahr 2019, nach acht, vier und zwei in den Vorjahren.

Als nach wie vor häufigste Einzelursache für Unfälle von Radfahrern innerorts konnte übrigens der Unfalltyp „Einbiegen und Kreuzen“ ermittelt werden.

Einen signifikanten Anstieg gab es im Bereich der verunglückten Motorradfahrer. Gegenüber dem Schnitt der letzten Jahre verdoppelten sich die Unfallzahlen in diesem Bereich. Konkret verunglückten im vergangenen Jahr zehn Motorrad- und Mopedfahrer.

Ermittelt haben die Statistiker auch die Altersgruppen, denen die Unfallopfer angehören. Und auch in diesem Bereich gibt es gute Nachrichten. Denn die Zahl der verunglückten Kinder (bis 14 Jahre) ist deutlich von acht in 2018 auf drei im vergangenen Jahr gesunken. Ebenfalls einen deutlichen Rückgang gab es in der Altersgruppe der Jugendlichen (15 bis 17 Jahre), während die Beamten bei den jungen Erwachsenen einen leichten Anstieg der Unfallopferzahlen vermelden mussten.

Auch die Zahl der verunglückten Senioren ging zurück. Verzeichnete die Kreispolizeibehörde 2018 noch 19 Verunglückte im Alter 65+, so waren es 2019 „nur“ 16.

 

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