Ferienfreizeit in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern
Modellprojekt auf dem Emshof

Telgte -

Ein Modellprojekt bei der Ferienbetreuung wird im Sommer auf dem Emshof umgesetzt.

Freitag, 28.02.2020, 06:32 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 12:54 Uhr
Organisieren in den Sommerferien ein Modellprojekt auf dem Emshof (v.l.): Hanna Lambers (Lebenshilfe Münster), Ute Wichelhaus (Emshof), Marita Badde (Kinder und Jugendeinrichtung Albatros) und Manon Tietmeyer (Paulushof Mecklenbeck)
Organisieren in den Sommerferien ein Modellprojekt auf dem Emshof (v.l.): Hanna Lambers (Lebenshilfe Münster), Ute Wichelhaus (Emshof), Marita Badde (Kinder und Jugendeinrichtung Albatros) und Manon Tietmeyer (Paulushof Mecklenbeck) Foto: Emshof

Ein Ferien-Modellprojekt der anderen Art haben sich die Einrichtungen Lebenshilfe Münster, Emshof sowie die Kinder- und Jugendeinrichtungen Paulushof und des Albatros in Albachten einfallen lassen.

Das Ziel ist es, eine gute Ferienbetreuung für Kinder aus Albachten und Mecklenbeck anzubieten, die die weiterführenden Schulen besuchen. Diese profitieren nicht mehr von Angeboten der Ganztagsbetreuung der Grundschulen. Um hier eine Lücke zu schließen und arbeitenden Eltern den Rücken frei zu halten, findet in der zweiten Woche der Sommerferien vom 6. bis zum 10. Juli für Kinder, die die fünfte bis siebte Klasse besuchen ein Wochenangebot auf dem Emshof statt.

Begleitet von einer Freizeitleitung und erfahrenen Teamern helfen sie mit im Garten und bei der Zubereitung der Mahlzeiten mit Lebensmitteln aus ökologischem Anbau. Sie lernen landwirtschaftliche Zusammenhänge kennen, versorgen die Hoftiere und werken draußen oder in der Werkstatt. Dabei beschäftigen sie sich mit Themen nachhaltiger Entwicklung, Konsum und Lebenswirklichkeiten. Sie spielen, toben und probieren sich aus. Sie können Fragen stellen und erkunden gesellschaftliche wie naturwissenschaftliche Zusammenhänge.

„Als Schulbauernhof bietet der Emshof zudem einen Lernort, an dem sich Kinder und Jugendliche im angemessen geschützten Rahmen den Herausforderungen des (Hof-)Lebens stellen, Stärken erleben und Grenzen anerkennen können. Inklusion ist dabei gelebte Wirklichkeit“, heißt es in einer Mitteilung der Organisatoren.

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