Unternehmensparcours an der Sekundarschule
Berufsfelder möglichst früh erkunden

Telgte -

Schüler können nicht früh genug in die Berufswelt hineinschnuppern. Um den Siebtklässlern einen Einblick in verschiedene Sparten zu bieten, gibt es an der Sekundarschule seit einem Jahr den Unternehmensparcours. Vier heimische Unternehmen präsentieren sich dabei einen Vormittag lang.

Donnerstag, 27.02.2020, 17:09 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 12:54 Uhr
Für die Siebtklässler gab es beim Unternehmensparcours eine Menge auszuprobieren.
Für die Siebtklässler gab es beim Unternehmensparcours eine Menge auszuprobieren. Foto: Stefan Flockert

In den Klassen acht und neun absolvieren die Sekundarschüler verpflichtende Praktika. Aber wo? Das ist bei vielen die große Frage. Viele haben überhaupt keine Ahnung, in welche Richtung die Reise gehen soll. Um den Mädchen und Jungen eine Orientierungshilfe an die Hand zu geben, gibt es seit dem vergangenen Jahr den sogenannten Unternehmensparcours für die Siebtklässler.

Dabei können die Schüler mit Hygi.de, Westfalenfleiß, Karthaus + Engberding und Münstermann Berufe aus dem sozialen, kaufmännischen und handwerklichen Bereich kennenlernen.

Die Unternehmen stellen dabei sich und ihre Arbeit vor, probieren mit den Schülern Dinge aus, die den spezifischen Berufen nahe kommen. Bereits an dieser Stelle können die Siebtklässler unter Umständen feststellen, der Beruf ist etwas für mich, oder auch nicht.

Die Erfahrung des vergangenen Jahres hat gezeigt, dass die Schüler diese Präsentationen durchaus schätzen, denn schnell habe es Anfragen zu Praktikumsplätze gegeben, berichteten die Unternehmensvertreter.

Die Firma Münstermann hatte einen 3-D-Drucker, ein virtuelles Schweißgerät und einen Pizzaofen dabei, und die Schüler konnten deren Funktionsweise ausprobieren. Anhand eines Puzzles wurde der stationäre Handel an der Hygi-Station in den Online-Handel transformiert. Bei Karthaus wurde an einer Montagewand gearbeitet, bis am Ende Wasser durch ein Leitungssystem floss. Und das Ganze wurde auch noch per Smart-Home-Technik gesteuert. Westfalenfleiß ermöglichte Gespräche mit Menschen mit Behinderungen, hatte aber auch ein Teamspiel sowie einen Rollstuhl- und einen Blindenparcours aufgebaut.

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