Kreispolizeibehörde legt Statistik vor
Zahl der Straftaten weiter rückläufig

Telgte/Westbevern -

Die Gesamtzahl der Straftaten ist im vergangenen Jahr in Telgte und Westbevern leicht zurückgegangen sind. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die Kreispolizeibehörde am Montag vorgelegt hat.

Montag, 02.03.2020, 17:08 Uhr aktualisiert: 03.03.2020, 15:16 Uhr
Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist wieder gestiegen und lag im vergangenen Jahr bei 23.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist wieder gestiegen und lag im vergangenen Jahr bei 23. Foto: agh

Auch wenn das subjektive Empfinden in dem einen oder anderen Fall möglicherweise ein anderes ist, das objektive sind die Zahlen. Und die besagen, dass die Gesamtzahl der Straftaten im vergangenen Jahr in Telgte und Westbevern leicht zurückgegangen sind. Das geht aus der Kriminalitätsstatistik hervor, die die Kreispolizeibehörde am Montag vorgelegt hat.

Demnach wurden 2019 insgesamt 804 Straftaten für den Bereich Telgte bei der Polizei registriert. Das sind deutlich weniger als in den Vorjahren. Der Spitzenwert der vergangenen fünf Jahre wurde 2015 mit 1016 Taten registriert. Gefallen ist hingegen die Aufklärungsquote, die bei etwas über 51 Prozent liegt.

In Telgte immer wieder ein Thema sind die Einbruchs- und Fahrraddiebstahlzahlen. Die Zahl der gestohlenen Leezen bewegt sich mit 99 im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Die Aufklärungsquote beträgt nur sieben Prozent. Leicht gestiegen ist die Anzahl der Geschäftseinbrüche, die im vergangenen Jahr bei zehn lag, im Jahr 2018 bei acht. Gegenüber 2018 gestiegen ist auch die Zahl der Wohnungseinbrüche, die sich aber im langjährigen Durchschnitt bewegt. 23 solcher Taten wurden im vergangenen Jahr registriert nach 13 im Jahr davor. Zum Vergleich: 2015 tauchten 54 Einbrüche in der Statistik auf.

Gesunken ist zudem die Zahl der Sachbeschädigungen. 81 Fälle wurden im vergangenen Jahr bei der Polizei aktenkundig. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich betrug 30 Prozent. Erhöht hat sich indes die Zahl der Rauschgiftdelikte. 80 wurden aktenkundig nach 69 in 2018 und 43 im Jahre davor.

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