Fläche am ehemaligen Penny-Markt
Veränderungssperre ein Jahr verlängert

Telgte -

Die Veränderungssperre für den Bereich des Penny-Marktes ist noch einmal um ein Jahr verlängert worden. Dann aber muss feststehen, welche bauliche Nutzung die Stadt dort künftig zulassen möchte.

Donnerstag, 12.03.2020, 18:36 Uhr aktualisiert: 13.03.2020, 13:38 Uhr
Die Veränderungssperre für den Bereich des früheren Penny-Marktes wurde um ein Jahr verlängert. Perspektivisch soll dort ein Bürostandort entwickelt werden.
Die Veränderungssperre für den Bereich des früheren Penny-Marktes wurde um ein Jahr verlängert. Perspektivisch soll dort ein Bürostandort entwickelt werden. Foto: Stefan Flockert

Schon lange steht das Gebäude des ehemaligen Penny-Marktes im Bereich des Bebauungsplanes Münstertor/Amselweg leer. Die Umgestaltung oder die Ansiedlung neuer Betriebe gestaltet sich schwierig. Um eine städtebauliche Neuordnung in ihrem Sinne sicherzustellen und um zu verhindern, dass zwischenzeitlich Genehmigungen erteilt werden müssen, die mit einem neuen Planungskonzept in Widerspruch stehen könnten, hatte der Rat 2018 eine Veränderungssperre für den Bereich erlassen. Damit wurde zum Beispiel die Ansiedlung eines „Action“-Marktes erst einmal verhindert.

Durch diese Sperre ist die derzeitige Situation – seit dem 15. Juni 2018 – für zwei Jahre eingefroren. Der Planungsausschuss hat jüngst beschlossen, die Sperre um ein Jahr bis zum Sommer 2021 zu verlängert. Bis dahin muss die Stadt nun festlegen, welche bauliche Nutzung sie dort künftig zulassen möchte. „Wir wollen den Bereich perspektivisch zu einem Bürostandort entwickeln“, verriet Bürgermeister Wolfgang Pieper in der Sitzung. „Wir wollen ein Entree gestalten, das sauber strukturiert ist.“

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