Krinkhütte „Zur Fledermaus“
Idyllischer Rastplatz

Westbevern -

Ungefähr 1500 Gäste nutzten im vergangenen Jahr die Krinkhütte „Zur Fledermaus“. Der idyllische Rastplatz an der Bever zwischen Vadrup und Westbevern-Dorf wird nicht nur von Ausflüglern genutzt.

Donnerstag, 02.04.2020, 16:51 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 21:02 Uhr
Gut angenommen wird von den Wanderern und Radfahrern die Krinkhütte „Zur Fledermaus“.
Gut angenommen wird von den Wanderern und Radfahrern die Krinkhütte „Zur Fledermaus“. Foto: privat

Einzelpersonen und Gruppen nutzen auf ihren Wanderungen und Radtouren die idyllisch gelegene Krinkhütte „Zur Fledermaus“ für eine Rast. Seit Januar 1996 gibt es die SchOkutzhütte, die zwischen Vadrup und Westbevern-Dorf liegt, und für alle zur Verfügung steht, die die Landschaft um Haus Langen erkunden wollen.

Der Name der Hütte „Zur Fledermaus“ ist durch einen einzigartigen Fund begründet, als sich eine 200 Jahre alte Buche, von Spechten ausgehöhlt, beim Fällen als Winterquartier von rund 400 Fledermäusen entpuppte. Es war der größte Fund dieser Art in Westfalen.

Die Krinkhütte passt nicht nur in die Umgebung, sie ist auch Ort zum Entspannen. Rund 1500 Personen suchten sie im zurückliegenden Jahr auf. Die Hütte liegt unmittelbar an der Bever und am Eingangsbereich zu Haus Langen. Zu erreichen ist sie von der Landstraße zwischen Dorf und Vadrup. Zwischen 15 und 25 Gruppen nutzen die Krinkhütte über „Tourismus + Kultur Telgte“ Jahr für Jahr.

Mitglieder des Westbeverner Krink – vornehmlich die Krinkrentner – kümmern sich vor der Wander- und Radfahrsaison um eine Frühjahrsrenovierung. Dabei werden Bänke, Tische sowie der Innenbereich der achteckigen Schutzhütte mit einem Durchmesser von 4,85 Meter, in der bis zu 25 Personen Platz finden, und das Außengelände auf Vordermann gebracht. Hüttenwart Günter Sundermann ist zur Hauptsaison täglich vor Ort, um nach dem Rechten zu sehen. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er in den vergangenen Monaten von Wilfried Suer und Hubert Burlage vertreten. Neue Bankgruppen wurden installiert. Als Bereicherung wurde ein Fahrradparkplatz und ein Abstellplatz für zwei Autos neben der Straße vor der Hütte angelegt.

Nicht nur Wanderer kehren dort ein, sondern auch die Krinkrentner, die sie erbaut haben, anlässlich ihrer monatlichen Treffen von Mai bis September sowie bei diversen anderen Veranstaltungen.

Günter Sundermann ist im Großen und Ganzen zufrieden mit der Sauberhaltung der Hütte und dem Umfeld durch die Gäste. Die Ehrenamtlichen ärgerten sich im vergangenen Jahr aber beispielsweise über einen brennenden Holzstoß vor der Krinkhütte, über verbrannte Kohle auf der ganzen Fläche ringsherum sowie über Lebensmittel, die aus dem Mülleimer ragten.

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