Alltagsmenschen werden erst in der Herbst-/Winterzeit nach Telgte kommen
Ausstellung weiter verschoben

Telgte -

Die Alltagsmenschen-Ausstellung wird erst im November nach Telgte kommen. Das haben die Verwaltung und die Künstlerin jetzt entschieden.

Dienstag, 21.04.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 22.04.2020, 14:03 Uhr
Das Bild spricht Bände: Wegen der Corona-Krise werden die Alltagsmenschen nun erst ab November zu sehen sein.
Das Bild spricht Bände: Wegen der Corona-Krise werden die Alltagsmenschen nun erst ab November zu sehen sein. Foto: agh

Eigentlich hätte es ein „Traum“ werden können und sollen: Die Alltagsmenschen in Telgte und dazu das herrliche Frühsommerwetter, es hätte alles gepasst.

Doch Corona hat den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung und der Wittener Künstlerin Christel Lechner einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, und das jetzt sogar noch ein zweites Mal. Denn die Verwaltung hat sich angesichts der weiteren Restriktionen in Zusammenhang mit dem Virus dazu entschieden, die Ausstellung nicht in einen Sommer- und einen Winterteil zu splitten, so wie es zu Beginn der Corona-Krise noch überlegt worden war, sondern die Schau komplett auf die Herbst-/Winterzeit zu verschieben.

„Angedacht ist derzeit ein Termin ab November“, ist Simone Thieringer von der Stadtverwaltung angesichts des Virus sehr vorsichtig, einen wirklich konkreten Termin zu nennen. Und auch der Künstlerin Christel Lechner ist die Enttäuschung anzumerken, gerne hätte sie im Sommer in Telgte ihre beliebten Betonfiguren ausgestellt. Denn, das hatte sie bereits vor einiger Zeit betont, „Telgte ist so etwas wie mein zweites Zuhause“.

Da die Alltagsmenschen-Ausstellung auf die dunkle Jahreszeit verschoben wurde, hat das auch Auswirkungen auf andere Veranstaltungen. Das Picknick am 17. Mai im Rahmen der Ausstellung wird natürlich ebenfalls nicht stattfinden.

Nachdem bereits am Wochenende die Osnabrücker Wallfahrt von den Organisatoren abgesagt worden war (WN berichteten bereits), wird auch ein weiteres Highlight im Veranstaltungskalender von Kirchengemeinde und Stadt in diesem Jahr nicht stattfinden – die Kutschenwallfahrt.

„Ladys in Red“ sollte es eigentlich bei einer Tanzveranstaltung am 6. Juni auf dem Marktplatz heißen, doch auch dieses Event ist der Corona-Krise zum Opfer gefallen. Noch nicht entschieden ist indes, ob der geplante Picknick-Sonntag, der eigentlich am 21. Juni terminiert ist, stattfinden kann. „Für diese Entscheidung wollen wir erst die neuen Richtlinien abwarten, die am 4. Mai bekanntgegeben werden sollen“, hieß es dazu aus der Stadtverwaltung.

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