Weitere Lockerungen für das tägliche Leben
Spielplätze öffnen wieder

Telgte -

Die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW bringt die Bürger der Normalität wieder kleine Schritte näher. Ab Donnerstag (7. Mai) sind beispielsweise Spielplätze wieder geöffnet. Geschlossen bleiben aber die Bolzplätze. Die Regelungen für das Rathaus gelten weiter.

Dienstag, 05.05.2020, 18:14 Uhr aktualisiert: 06.05.2020, 14:23 Uhr
Das Absperrband verschwindet. Ab Donnerstag sind die Spielplätze in Telgte wieder geöffnet.
Das Absperrband verschwindet. Ab Donnerstag sind die Spielplätze in Telgte wieder geöffnet. Foto: Michaela Bernsmann

Mit der neuen Corona-Schutzverordnung des Landes NRW werden weitere Lockerungen für das tägliche Leben möglich. Die Stadtverwaltung wird diese Optionen zügig Schritt für Schritt umsetzen. Weitere konkrete Hinweise werden allerdings erst am Mittwoch erwartet, wenn die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder das weitere Vorgehen abstimmt.

Eine wesentliche Neuerung greift ab dem 7. Mai: Die Spielplätze im Stadtgebiet werden ab Donnerstag wieder komplett für die Kinder zugänglich sein. Erziehungsberechtigte oder andere Begleitpersonen haben dabei für sich selbst aber die allgemeinen Corona-Abstands- und Verhaltensregelungen einzuhalten. Entscheidend ist nach Auffassung der Stadtverwaltung eine verantwortliche und umsichtige Einschätzung der jeweiligen Situation auf den Spielplätzen. „Die Kinder sollen und müssen sich natürlich wieder frei bewegen und spielen können. Und wir setzen auf die Selbstverantwortung der Begleitpersonen“, so Bürgermeister Wolfgang Pieper.

Nicht bespielt werden dürfen nach den neuen Landesregelungen vorerst die Bolzplätze, denn sie gelten als Sportstätten, deren Betrieb noch ruhen muss. Die Sperrung wird daher aufrechterhalten.

Weitere Signale der Lockerung erreichen nach der neuen Corona-Schutzverordnung auch die Musikschulen im Lande. Die städtische Musikschule Telgte hatte die Schülerinnen und Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte in den letzten Wochen mehrfach mit Informationen über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten. Nun können erste Vorbereitungen für eine schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichtes erfolgen. Ein besonderes Problem ist dabei die Tatsache, dass für die Schulgebäude, in denen auch ein großer Teil des Musikschulunterrichtes stattfindet, derzeit noch ein Betretungsverbot für nichtschulische Nutzungen besteht. Unabhängig von der Raumfrage wird der Unterricht ohnehin zu Beginn nur im Einzelunterricht oder Kleingruppen stattfinden können. Die Stadt wird die Schüler der Musikschule zeitnah informieren, wann und wie es weitergeht.

Für die Erreichbarkeit der Verwaltung selbst wird es nach Abstimmung mit den anderen Städten und Gemeinden im Kreis vorläufig noch bei den bisherigen Regelungen bleiben. Mit Terminvereinbarung oder nach telefonischer Abstimmung sind alle Dienstleistungen im Rathaus erreichbar. Die Bürger sind aufgerufen, bei Betreten des Rathauses den obligatorischen Mund-Nase-Schutz zu verwenden. In den stark frequentierten Bereichen wurden inzwischen Hygienewände zum Schutz der Kunden wie auch der Beschäftigten installiert.

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