Projekt „Glasfaser für Telgte“
40 Prozent sind notwendig

Telgte -

Der Ausbau des Glasfasernetzes soll in Telgte und Westbevern weiter vorangetrieben werden.

Donnerstag, 07.05.2020, 14:40 Uhr aktualisiert: 08.05.2020, 10:49 Uhr
Der Glasfaserausbau soll in Telgte und Westbevern weiter vorangetrieben werden.
Der Glasfaserausbau soll in Telgte und Westbevern weiter vorangetrieben werden. Foto: Dietmar Jeschke

In Zeiten von Corona mit einer steigenden Zahl von Homeofficeplätzen, Telefon- und Videokonferenzen wird es immer deutlicher, wie viel Sinn ein schneller Internetzugang macht. In den Außenbereichen von Dorf und Vadrup wird der Glasfaserausbau in Kürze starten. In den Innenbereichen der beiden Ortsteile fand der privatwirtschaftliche Ausbau der neuen Infrastruktur bereits im vergangenen Jahr statt. Und auch das Stadtgebiet – mit Ausnahme der historischen Altstadt – soll in naher Zukunft folgen.

Trotz Corona könnte die Nachfragebündelung für verschiedene Bereiche in Telgte bereits in diesem Jahr stattfinden, sagte Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Partner ist – wie in den anderen Bereichen auch – die „Deutsche Glasfaser“.

Eingeteilt wird die Emsstadt dabei in die Wohnbereiche nördlich der Bahntrasse und südlich der Trasse sowie die beiden Gewerbegebiete Kiebitzpohl und Orkotten. Wann genau der Startschuss für Infoveranstaltungen fallen kann, steht allerdings noch nicht fest. Klar ist allerdings schon jetzt, dass die Deutsche Glasfaser ein Büro vor Ort einrichten wird und dort dann für Beratungen zu erreichen sein wird.

Ein entscheidender Punkt für die Deutsche Glasfaser als Partner für das Projekt des Breitbandausbaus sei die Verlegetiefe der Glasfaserkabel gewesen, erläuterter Pieper im Hinblick auf den Vertragsabschluss. „Wir wollten mindestens 40 Zentimeter“, sagte der Bürgermeister. Ursprünglich habe man seitens des Vertragspartners nur acht Zentimeter vorgesehen, doch darauf habe sich die Stadt nicht eingelassen. Schließlich habe man sich auf die 40 Zentimeter einigen können – „im Außenbereich sind es sogar 80 Zentimeter“ – und damit „haben wir eine ganz andere Qualität als andere“, ist sich Pieper sicher.

Entscheidend ist allerdings, dass bei den Interessenbekundungen mindestens 40 Prozent erreicht werden, damit die Deutsche Glasfaser überhaupt aktiv wird. Wenn das Netz dann jedoch komme, so seien die Kunden für zwei Jahre an diesen Anbieter gebunden. Danach ist die Deutsche Glasfaser verpflichtet ihre Netze auch für andere Anbieter zu öffnen.

Neben der Deutschen Glasfaser bieten auch die Telekom mit dem Vectoring-Verfahren sowie unitymedia entsprechend schnelles Internet in Telgte an.

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