Alltagsmenschen-Ausstellung der Künstlerin Christel Lechner eröffnet
Freude im Corona-Alltag

Telgte -

Nun stehen sie und sind bis zum 5. Juli zu sehen: Die Alltagsmenschen-Figuren der Künstlerin Christel Lechner, die an insgesamt 19 Standorten in Telgte zu sehen sind und den Besuchern auch in dieser schwierigen Zeit ein Lächeln auf die Lippen zaubern sollen.

Samstag, 16.05.2020, 16:46 Uhr aktualisiert: 18.05.2020, 16:58 Uhr
Die Figurengruppe „Rotes Sofa“ – hier mit Landrat Dr. Olaf Gericke (l.) und Bürgermeister Wolfgang Pieper (r.) sowie Künstlerin Christel Lechner und ihrer Tochter Laura – ist nur einer von vielen Hinguckern bei der Alltagsmenschen-Ausstellung in Telgte.
Die Figurengruppe „Rotes Sofa“ – hier mit Landrat Dr. Olaf Gericke (l.) und Bürgermeister Wolfgang Pieper (r.) sowie Künstlerin Christel Lechner und ihrer Tochter Laura – ist nur einer von vielen Hinguckern bei der Alltagsmenschen-Ausstellung in Telgte. Foto: Andreas Große Hüttmann

Landrat Dr. Olaf Gericke war sich sicher: „Wenn Corona, wie sich abzeichnet, noch einige Zeit zu unserem neuen Alltag gehört, was passt besser dazu als die Alltagsmenschen?“, fragte er am Samstagnachmittag während der offiziellen Eröffnung der mittlerweile bereits dritten Ausstellung mit den knuffigen Betonfiguren der Wittener Künstlerin Christel Lechner .

Bürgermeister Wolfgang Pieper betonte noch einen anderen Aspekt: „Zu einer geregelten Normalität, wie wir sie derzeit haben, gehört für mich auch wieder die Kultur“, sagte er. Lange hätten sich die Verantwortlichen bei Stadt und Kreis Gedanken darüber gemacht, ob eine solche Freiluftausstellung mit den derzeit geltenden Corona-Regelungen vereinbar sei, und es habe bereits einige kritische Stimmen gegeben.

Zu einer geregelten Normalität, wie wir sie derzeit haben, gehört für mich auch wieder die Kultur.

Wolfgang Pieper

Aber: „Wir sind der Meinung, dass das möglich ist“, sagte Pieper, betonte aber zugleich, dass die Besucher auch in der Pflicht seien, ihren Teil zum Gelingen beizutragen – durch das Abstand halten, gegenseitige Rücksichtnahme sowie das Tragen von Masken. Teil des Konzeptes ist auch, dass ein „Einbahnstraßen“-Rundweg ausgeschildert ist, und alle Besucher werden gebeten, diesen Pfeilen auch zu folgen.

Alltagsmenschen-Ausstellung in Telgte

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Die Freude war am Samstag auch Künstlerin Christel Lechner anzumerken. „Telgte ist für mich eine zweite Heimat geworden“, betonte sie bei der Eröffnung auf dem Marktplatz. Insofern sei sie sehr gespannt, wie die Ausstellung – es handelt sich fast ausnahmslos um Figuren, die in der Emsstadt noch nicht zu sehen waren – ankomme. „Die etwas dicklichen Figuren sind geradezu ideal, um etwa bei Fotos den notwendigen Abstand zueinander zu halten“, sagte sie mit einem Schmunzeln.

Fast alles neue Figuren und Figurengruppen

Übrigens ist Telgte nicht die einzige Stadt, in der die Betonfiguren derzeit zu sehen sind. Vor wenigen Tagen wurde eine Schau in Hiltrup mit Figuren, die bereits in der Emsstadt gestanden haben, eröffnet. Am Freitag waren Christel Lechner und ihr Team gerade erst von Sylt zurückgekehrt, auch dort sind Alltagsmenschen zu sehen. Und am heutigen Montag geht es nach Rheda-Wiedenbrück, wo neue Figuren aufgestellt werden. „Wir wollen in dieser schwierigen Zeit möglichst vielen Menschen mit unseren Figuren ein Stück Freude schenken“, betonte die Künstlerin.

Wir wollen in dieser schwierigen Zeit möglichst vielen Menschen mit unseren Figuren ein Stück Freude schenken.

Christel Lechner

Christel Lechner war den gesamten Tag über zusammen mit ihrer Tochter Laura in Telgte unterwegs, um dem Aufstellen der Figuren gleichsam den letzten künstlerischen Feinschliff zu geben. „Die Figur ein bisschen mehr nach links drehen“ oder „bitte die Gruppe weiter auseinander rücken“: Solche und weitere Anweisungen für ihre Helfer, die von Mitarbeitern des städtischen Bauhofes unterstützt wurden, waren mehrfach zu hören. Und oft wurde lange probiert und umgestellt, bis die Künstlerin genau die Szenerie erreicht hatte, die sie sich im Atelier bereits ausgedacht hatte.

Im Einsatz war auch die Drehleiter der Feuerwehr, die sowohl „Am Schilde“ als auch am Kornbrennereimuseum einzelne Figuren an ihre Standorte in luftiger Höhe hievte. Um das sogenannte „Berliner Paar“ im Orkotten-Kreisel zu platzieren, kam zudem am späten Nachmittag ein Teleskoplader zum Einsatz.

Dass die Ausstellung, die noch bis zum 5. Juli zu sehen ist, ankommt, das war bereits kurz nach dem Aufstellen der ersten Figurengruppen zu sehen. Lana Leipzig war beispielsweise eigens aus Duisburg angereist, um zusammen mit ihrer Mutter die Schau zu sehen. „Das tut richtig gut, wieder raus zu kommen und ein wenig Normalität erleben zu dürfen“, sagte sie. Nachmittags war es rund um den Marktplatz bereits richtig voll.

Unterstützt wird die Ausstellung – im November und Dezember werden die Betonfiguren übrigens ein weiteres Mal für sechs Wochen in der Telgter Innenstadt zu sehen sein – finanziell von etlichen Sponsoren, allen voran die Sparkasse Münsterland-Ost. „Was gibt es Schöneres, als in einer solchen Zeit mit einer solchen Schau zumindest etwas Freude in den Alltag zu bringen“, betonte Vorstand Peter Scholz.

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