Festschrift des Bürgerschützenvereins Westbevern-Dorf liegt vor
Vereinsgeschichte auf 144 Seiten

Westbevern -

Auch wenn der Bürgerschützenverein Westbevern-Dorf sein 325-jähriges Bestehen nicht groß feiern kann, stolz sind die Verantwortlichen auf die 144-seitige Festschrift.

Donnerstag, 25.06.2020, 18:17 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 16:02 Uhr
Die Festschrift zum zum 325-jährigen Bestehen des Bürgerschützenvereins Westbevern-Dorf liegt in gedruckter Form vor und wird an jede Mitgliedsfamilie verteilt. Zum Teil ist das bereits geschehen.
Die Festschrift zum zum 325-jährigen Bestehen des Bürgerschützenvereins Westbevern-Dorf liegt in gedruckter Form vor und wird an jede Mitgliedsfamilie verteilt. Zum Teil ist das bereits geschehen. Foto: Bernhard Niemann

Auch wenn die aktuellen Feierlichkeiten zum 325-jährigen Bestehen des Bürgerschützenverein Westbevern-Dorf, die auf dem Dorfplatz stattfinden sollten, aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten, ist dennoch eine Festschrift erstellt worden, die nun fertig gedruckt vorliegt. Auf insgesamt 144 Seiten präsentieren die Autoren dabei historische, aber auch aktuelle Informationen und Impressionen über den Schützenverein.

Die Corona-Krise sorgte folgerichtige für eine Absage des Jubiläums-Schützenfestes, bei dem die Festschrift der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte. Im Vorstand und im Autorenteam fiel dennoch schnell die Entscheidung, die Festschrift, an der ein Jahr gearbeitet worden war, trotzdem zu veröffentlichen. Die Schützenschwestern und Schützenbrüder sollen zumindest diese Erinnerungen mitnehmen und zur Verfügung haben.

Hugo Breuer , Anja Weiligmann, Josef Weiligmann und Norbert Hüttmann haben aus Protokollen und eigenen Erinnerungen sowie aus dem Fotoarchiv des Schützenvereins und privaten Beständen Informationen und viele Bilder zusammengestellt. Über jedes Königspaar der vergangenen 25 Jahre ist eine Doppelseite mit Informationen und Impressionen entstanden. Auch die einzelnen Züge des Vereins finden sich in der Festschrift wieder. Vom zweiten Zug bis zur „Zwergengarde“ gibt es Informationen und Bilder von den Gründungsjahren bis in die Gegenwart.

Die Historie des Vereins bis zum 300. „Geburtstag“ im Jahr 1995 beleuchten Aufzeichnungen, die Josef Sickmann zur Verfügung gestellt hat. Er hat eine umfangreiche Dokumentation zusammengestellt, die in Auszügen auf über 30 Seiten die Festschrift bereichert. Von der ersten bekannten Königsplakette bis hin zu historischen Foto-Dokumenten wird dabei die Vergangenheit des Vereins dargestellt.

„So feiern wir heute“ führt die Leser dann in die Gegenwart. Hier sind die Autoren ihrer Überzeugung nachgegangen, dass Bilder mehr sagen als tausend Worte. Fotos von Feierlichkeiten, aber auch von Veranstaltungen im weiteren Verlauf des Schützenjahres sollen dazu einladen, in dieser Festschrift zu stöbern, sich wiederzuerkennen und lustige Momente mit anderen zu teilen.

Der Vorstand hat sich gemeinsam mit den Autorenteam dazu entschlossen, die Festschrift jeder Mitgliedsfamilie kostenlos zur Verfügung zu stellen. Sobald es die aktuelle Lage möglich macht, werden die Vertrauensleute des Vereins, die den Jahresbeitrag kassieren, die Broschüre mit auf ihre Kassierer-Tour nehmen. Für alle weiteren Interessierten wird die Festschrift zum Preis von fünf Euro zu erwerben sein. Ein besonderer Dank gelte nach Angaben des Vereins den Unternehmen, die den Druck durch Annoncen und ihre Unterstützung möglich gemacht hätten. Gerade in der Corona-Phase, die auch für diese Unternehmen Unsicherheiten bringe, sei das alles andere als selbstverständlich. 350 Exemplare sind bei einer örtlichen Druckerei erstellt worden.

Das Autorenteam freut sich, das Ergebnis der langen Vorarbeit in den Händen zu halten und wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spaß bei der Lektüre, schreiben die Schützen.

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