Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden“ im Museum Religio
Besondere Lebensgeschichten

Telgte -

Das Museum Religio freut sich sehr, dass der Lockdown für den Kreis Warendorf wieder aufgehoben wurde und die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Portraitaufnahmen von Alexander Basta“ nun für die Besucher eröffnet werden kann.

Dienstag, 30.06.2020, 16:56 Uhr aktualisiert: 30.06.2020, 19:32 Uhr
Alfons Huesmann ist Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr und versteht seine Einsatzgruppe als Friedenstruppe.
Alfons Huesmann ist Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr und versteht seine Einsatzgruppe als Friedenstruppe. Foto: Basta

Das Museum Religio freut sich sehr, dass der Lockdown für den Kreis Warendorf wieder aufgehoben wurde und die Ausstellung „(M)ein Weg zum Frieden. Lebensgeschichten mit Porträtaufnahmen von Alexander Basta “ nun für die Besucher eröffnet werden kann:

„In Zeiten von Krieg, Terror und großen Migrationsbewegungen ist die Auseinandersetzung mit dem Streben nach Frieden aktueller denn je. Auch die Corona-Pandemie verunsichert die Menschen weltweit und verändert sensible Gesichtspunkte von Friedensprozessen“, heißt es in einer Mitteilung.

Da das Museum seine für dieses Jahr eigentlich geplante Wechselausstellung „Geld und Glaube“ ins Jahr 2021 verschoben hat, zeigt das Museum Religio nochmals diese Schau.

Sie porträtiert 40 Menschen aus dem Münsterland, die aus ihrem Leben berichten, von Wendepunkten und besonderen Ereignissen erzählen. „Sie alle haben in unterschiedlicher Weise dabei ihren Weg zum Frieden gefunden haben, anderen Menschen dabei geholfen Frieden zu finden oder sich für einen Weg zum Frieden engagiert“, heißt es.

Der Fotograf Alexander Basta hat die Protagonisten in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Fotografien abgelichtet. Neben seinen künstlerischen Porträtaufnahmen werden die dazugehörigen Erzählungen gezeigt. Im Zusammenspiel der Fotos mit den Erzählungen ergibt sich nach Angaben der Organisatoren „ein faszinierendes Spektrum von Friedenvorstellungen und vom Ringen um Frieden“.

Die Porträtierten stammen aus verschiedenen Alters- und Sozialgruppen. Sie haben vielfältige Erfahrungen mit Frieden gemacht. Für jeden Menschen bedeutet Frieden etwas anderes. Neben der politischen „Abwesenheit von Krieg“ oder dem allgemeinen Weltfrieden ist er für Viele etwas sehr persönliches.

Die Ausstellung ist von heute an und bis zum 30. August zu den gewohnten Öffnungszeiten (Dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr) zu sehen.

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