Neuer Geh- und Radweg längs der Wolbecker Straße wieder aufgerissen
Viele reiben sich verwundert die Augen . . .

Telgte -

Gleich an mehreren Stellen ist derzeit der neue kombinierte Geh- und Radweg längs der Wolbecker Straße aufgerissen worden, da dort Arbeiten an den Gasanschlüssen stattfinden.

Mittwoch, 01.07.2020, 15:42 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 16:24 Uhr
Gleich an mehreren Stellen ist derzeit der neue kombinierte Geh- und Radweg längs der Wolbecker Straße aufgerissen worden, da dort Arbeiten an den Gasanschlüssen stattfinden.
Gleich an mehreren Stellen ist derzeit der neue kombinierte Geh- und Radweg längs der Wolbecker Straße aufgerissen worden, da dort Arbeiten an den Gasanschlüssen stattfinden. Foto: Andreas Große Hüttmann

Nicht nur Anlieger des vor wenigen Wochen frisch fertiggestellten Geh- und Radweges längs der Wolbecker Straße reiben sich derzeit verwundert die Augen, sondern auch etliche andere Telgter. Denn das nagelneue Teilstück wird derzeit an mehreren Stellen wieder aufgerissen. Hintergrund dieser Maßnahme sind (Rest-)Arbeiten am Gasnetz durch die Stadtwerke Ostmünsterland.

Konkret werden derzeit acht Anschlüsse entweder erneuert oder neu verlegt. Die erforderlichen Tätigkeiten an den Hausanschlüssen wurden bereits in Zusammenhang mit den Bauarbeiten durchgeführt, doch die Hauptleitung liegt auf der anderen Straßenseite. Und ein Anschluss daran erfordert ein Unterqueren der Fahrbahn der viel befahrenen Landesstraße.

Eigentlich sollten die nach Angaben des Versorgungsunternehmens im Rahmen der Bauarbeiten stattfinden, aber eine Auflage von Straßen.NRW ließ das seinerzeit nicht zu. Denn statt, wie sonst üblich, mit einer sogenannten Erdrakete von einer Straßenseite zur anderen die Fahrbahn zu unterqueren, ließ die Behörde an dieser Stelle nur Arbeiten im Spül-Bohrverfahren zu.

Genau das hat aber nach Angaben von Mirko Seppelt, zuständiger Gasmeister bei den Stadtwerken Ostmünsterland, für die Verzögerung gesorgt. Denn herkömmliche Spezialgeräte benötigten so viel Fläche, dass ein Aufstellen an dieser stark frequentierten Straße nicht möglich gewesen sei.

Deshalb habe sich das Versorgungsunternehmen auf die Suche nach einer Spezialfirma gemacht, die trotz der beengten Verhältnisse mit dem entsprechenden Gerät und Verfahren arbeiten kann. So ein Unternehmen sei natürlich gefragt und habe einen vollen Terminplan, sodass keine andere Möglichkeit bestanden habe, als die Arbeiten zu verschieben.

Ganz bewusst hätten die Stadtwerke die Ferienwochen gewählt, um die Maßnahme nun durchzuführen. Maximal drei Wochen sollen die Arbeiten dauern, die in zwei Bauabschnitte unterteilt sind.

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