Westbevern: Initiativkreis hat am Montag Termin mit dem Bürgermeister
Mehr als 1000 Unterschriften

Westbevern -

Die Unterschriftenaktion des Initiativkreises in Westbevern um die beiden Sprecher Wolfgang Matschke und Dominik Fockenbrock stößt auf ein riesiges Interesse.

Freitag, 03.07.2020, 05:09 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 16:24 Uhr
Die Drohnenaufnahme zeigt es eindrucksvoll: Der Lastwagen muss weit ausschwenken, um abbiegen zu können, und gerät dabei mit großen Teilen seines Aufliegers trotzdem auf die Gegenfahrbahn.
Die Drohnenaufnahme zeigt es eindrucksvoll: Der Lastwagen muss weit ausschwenken, um abbiegen zu können, und gerät dabei mit großen Teilen seines Aufliegers trotzdem auf die Gegenfahrbahn. Foto: Jan Egler

Die Unterschriftenaktion des Initiativkreises in Westbevern um die beiden Sprecher Wolfgang Matschke und Dominik Fockenbrock stößt auf ein riesiges Interesse. Das bestätigte die Gruppe auf Nachfrage. Mehr als 1000 Unterschriften seien bereits gesammelt worden, die am kommenden Montag bei einem Termin an Bürgermeister Wolfgang Pieper übergeben werden sollen.

Letzterer soll das dicke Paket mit zu einem Gesprächstermin nehmen, der in den nächsten Tagen mit Vertretern von Straßen.NRW und anderen zuständigen Behörden anberaumt ist, um die gesamte Verkehrssituation im Dorf sowie mögliche Alternativen zu diskutieren.

Die Hauptforderung der Gruppe ist es, den Schwerlastverkehr aus Westbevern zu verbannen. Als Beispiel für eine solche Veränderung haben die Initiatoren der Aktion den Ort Albersloh und ein analoges Handeln der zuständigen Behörden vor Augen. Zulieferverkehr soll weiter möglich sein, allerdings sollen die Lastwagen, die bislang beispielsweise von der Autobahn kommend oder nach dorthin fahren, über andere Routen geschickt werden. Zudem wollen die Initiatoren eine deutliche Verbesserung für die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer erreichen.

Der Knackpunkt und eine potenzielle Gefahrenstelle ist nach Ansicht des Initiativkreises die Kreuzung Grevener Straße/Lengericher Straße. Um das Problem eindrucksvoll zu visualisieren, hat ein Drohnenflug stattgefunden, bei dem Jan Egler Bilder gemacht hat. Deutlich ist auf den Aufnahmen das zu sehen, was viele Autofahrer aus leidvoller Erfahrung kennen: Dass die schweren und vor allem oft sehr langen Lastwagen weit ausholen müssen und trotzdem noch beim Abbiegen in diesem Bereich auf die Gegenfahrbahn kommen.

Der Initiativkreis will die Bilder auch dazu nutzen, die Entscheider in den verschiedenen Behörden auf das Problem des Schwerlastverkehrs in Westbevern aufmerksam zu machen und dafür zu sensibilisieren.

Was denken Sie über den Schwerlastverkehr in Westbevern-Dorf? Schreiben Sie ihre Meinung – gerne auch in Kurzform – an redaktion.tel@wn.de. Bitte vergessen Sie Ihre Kontaktdaten nicht.

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