WN-Voting für Namen des Rathaushonigs
Fleißige Bienen auf dem Rathaus

Telgte/Westbevern -

Imker Robert Esser hat bereits rund 40 Kilo Honig vom Rathausdach geholt. Nun fehlt noch ein Name für die Ernte, und dabei können alle mitentscheiden.

Freitag, 10.07.2020, 17:00 Uhr
Imker Robert Esser hat bereits rund 40 Kilo Honig vom Rathausdach geholt.
Imker Robert Esser hat bereits rund 40 Kilo Honig vom Rathausdach geholt. Foto: Niemann

Die „flotten Bienen“, die Imker Robert Esser seit rund drei Monaten auf dem Rathausdach stehen hat, haben bereits ganze Arbeit geleistet. Rund 40 Kilo Bienenhonig hat der Westbeverner bisher von den vier Völkern ernten können.

In den nächsten Tagen soll der Honig geschleudert und anschließend für den Verkauf vorbereitet werden. Ab August sollen die Gläser mit dem Honig vom Rathausdach sowohl bei dem Imker selbst als auch bei „Tourismus & Kultur“ im Treffpunkt Telgte in 250 Gramm-Gläsern zum Verkauf bereitstehen.

Mit besonderem Etikett gestaltet

Bei einem ganz wichtigen Punkt sind die Leser der Westfälischen Nachrichten gefordert. Bei einer Online-Abstimmung können sie entscheiden, welchen Namen das Naturprodukt haben soll. Vier Vorschläge wurden in der Verwaltung ausgearbeitet, per Klick können die Telgter im Internetangebot der Westfälischen Nachrichten abstimmen. Folgende Namen werden zur Abstimmung gestellt:

Großartiger Kleinstadthonig

Bienenstark: Telgter Rathaushonig

Honig vom Rathausdach

Telgter Rathaushonig.

Ab sofort kann geklickt werden, am Ende wird der Name mit den meisten Stimmen genommen. Analog zum Abstimmungsergebnis soll dann anschließend ein besonderes Etikett gestaltet werden, damit dieser Honig auch so ein Unikat wird.

Artenvielfalt und Insektenschutz

Die Idee für die Bienenvölker auf dem Rathausdach hatte Bürgermeister Wolfgang Pieper, der bereits von Kindesbeinen an über seinen Großvater eine besondere Beziehung zu Bienen hat. Weniger dieser Aspekt als mehr die Förderung der Artenvielfalt und des Insektenschutzes stand allerdings im Vordergrund.

Imker Robert Esser war sofort von der Idee angetan, denn die nahen Emsauen sind ein nahezu ideales „Arbeitsfeld“ für seine Bienen. Insgesamt 68 Völker hat der Westbeverner an verschiedenen Stellen in der Region verteilt. Ein weiteres Projekt zur Förderung der Biodiversität macht er zusammen mit der Stadt an der Festwiese in Westbevern.

(Falls Sie hier kein Voting, sehen, klicken Sie bitte auf diesen Link .)

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