Mitglieder der Segelfluggruppe Telgte im Feriencamp bei Bautzen
Ein Rekord jagt den nächsten

Telgte -

Mitglieder der Segelfluggruppe Telgte haben in den vergangenen Tagen den Vereinsrekord beim Streckenfliegen gleich zwei Mal überboten.

Dienstag, 28.07.2020, 15:48 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 14:44 Uhr
Über den Wolken ist der Blick grenzenlos. Und mit der Kraft der Sonne lassen sich – das entsprechende Wetter vorausgesetzt – im Segelflugzeug große Strecken zurücklegen.
Über den Wolken ist der Blick grenzenlos. Und mit der Kraft der Sonne lassen sich – das entsprechende Wetter vorausgesetzt – im Segelflugzeug große Strecken zurücklegen. Foto: Segelfluggruppe Telgte

Mitglieder der Segelfluggruppe Telgte haben in den vergangenen Tagen den Vereinsrekord beim Streckenfliegen gleich zwei Mal überboten: Das Segelflugzeug vom Typ „Duo Discus XLT“ war für gut eine Woche zum Streckensegelflug auf dem Flugplatz Klix nahe der Stadt Bautzen. Und geradezu ideale äußere Wetterbedingungen machten die beiden Rekorde überhaupt erst möglich, heißt es in einer Mitteilung von Geschäftsführer Rolf Bieckmann.

In den Osten der Republik waren einige Mitglieder der Segelfluggruppe nebst ihren Familien gefahren, um das dortige gute Wetter für ausgedehnte Streckenflüge zu nutzen. Dass es allerdings so gut werden würde, hatte wohl keiner der Piloten erhofft, heißt es in der Mitteilung.

Bereits am ersten Tag überboten Timothy Krampe und Florian Giesen den Vereinsrekord von 725,52 Kilometer aus dem Jahr 2017 um gute 50 Kilometer und erreichten am Ende des Tages eine Strecke von 777,1 Kilometer.

„Dass dieser Rekord nur einen Tag Bestand haben sollte, damit rechnete wohl keiner der Piloten und auch keiner der Vereinskameraden zu Hause“, sagt Rolf Bickmann.

Doch schon einen Tag später versuchten sich Stephan Uhkötter und Florian Giesen an einer noch größeren Strecke – und hatten Erfolg. Nach fast zehn Stunden Flugzeit erreichte das Team sagenhafte 938,1 Kilometer.

„Dieses könnte ein Vereinsrekord sein, der fast nicht mehr zu schlagen ist oder aber eine sehr, sehr lange Zeit bestehen könnte“, schreiben die stolzen Segelflieger.

Wer meint, die Piloten wären nach einer solchen Leistung „satt“ gewesen, der irrte: Bereits einen Tag später wurde zwar nicht der Streckenrekord gebrochen, die Segelflieger erreichten aber ein toller Schnitt auf einer Strecke von 865,7 Kilometer mit 102,1 Stundenkilometer.

„Wenn man bedenkt, dass für den Start nur wenig Kraftstoff benötigt wird, um so weite Strecken fliegen zu können – denn letztlich bleiben die Flieger nur mit der Kraft der Sonne so lange in der Luft“, schreibt der Geschäftsführer weiter und kommt zu dem Schluss: „Dann wird deutlich, was Segelflieger bereits lange wissen – Segelfliegen ist sehr umweltfreundlich.“

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter

 

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