„Weibsbilder“ stellen 240 Werke aus
Farbenfrohe Kunst auf der Baustelle

Telgte -

Eine Ausstellung der besonderen Art an einem außergewöhnlichen Ort konnten die Besucher am Sonntag erleben. Unter dem Titel „Bildergalerie auf der Baustelle 2.“ präsentierten die „Weibsbilder“ rund 240 Werke. Gezeigt wurden sie auf einer Baustelle in der Nähe des Bahnhofs.

Montag, 03.08.2020, 17:19 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 14:10 Uhr
Die sieben Künstlerinnen – Renate Becks, Renate Winter, Doris Lambusch, Karin Brand, Margret Unnewehr, Hubert Huesmann, Beate Willemsen und Simone Thieringer (v.l.)
Die sieben Künstlerinnen – Renate Becks, Renate Winter, Doris Lambusch, Karin Brand, Margret Unnewehr, Hubert Huesmann, Beate Willemsen und Simone Thieringer (v.l.) Foto: Andreas Große Hüttmann

Wie einladend eine Baustelle sein kann, das konnten die rund 350 Besucher einer ungewöhnlichen Ausstellung am Sonntag erleben. „Bildergalerie auf der Baustelle 2.“ hatten die „Weibsbilder“ ihre Schau mit rund 240 Werken überschrieben, die in den Räumen der Baustelle in der Nähe des Telgter Bahnhofs gezeigt wurde.

Einladend war dabei nicht nur der rote Teppich, der für die Besucher über dem Schotter im Eingangsbereich lag, sondern einladend war auch die Präsentation. Nachdem die Frauen vor drei Jahren bereits in einem der Neubauten am Telgter Ei Bilder verschiedener Couleur gezeigt hatten, bot der Neubau von Hubert Huesmann in direkter Nähe zum denkmalgeschützten Bahnhofsgebäude diesmal die passende Ausstellungsfläche.

Die fast immer sehr farbenfrohen Werke waren der passende Kontrast zu den noch ganz frisch verputzten Wänden und den noch betonfarbenen Estrichböden. Und auch der Geruch dieses ungewöhnlichen Ausstellungsortes trug einen Teil zu diesem ungewöhnlichen Ausstellungskonzept bei. Denn an allen Ecken und Ende roch es nach Baustelle, doch genau das machte für viele Besucher den besonderen Reiz aus.

Neun Wohnungen hatten die sieben Künstlerinnen – Renate Becks, Doris Lambusch, Renate Winter, Simone Thieringer, Beate Willemsen, Margret Unnewehr und Karin Brand – mit ihren 240 Gemälden, Zeichnungen und Collagen dekoriert. „Für uns war es eine schöne Herausforderung, die Bilder in diese Kulisse zu integrieren“, sagt Simone Thieringer, Sprecherin der Weibsbilder.

Und die Besucher sahen das ebenso – der eine oder andere nutzte die Gelegenheit auch, sich das Gebäude, das bald bezugsfertig sein soll, anzuschauen und mit Bauherr Hubert Huesmann ins Gespräch zu kommen.

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