Deutsche Glasfaser startet Nachfragebündelung
Superschnelles Internet im Anflug

Telgte -

Die Deutsche Glasfaser schließt Telgtes Haushalte an ihr Glaserfasernetz an. Am 29. August wird mit der Nachfragebündelung begonnen. Mindestens 40 Prozent der Haushalte müssen sich dafür entscheiden. Außen vor bleibt zunächst einmal die Altstadt.

Mittwoch, 19.08.2020, 18:50 Uhr aktualisiert: 20.08.2020, 14:08 Uhr
Ausgebaut werden zuerst die blauumrandeten Bereiche. Die Altstadt (rot) wird zunächst ausgespart. Auch die Gewerbegebiete (gelb) sollen versorgt werden.
Ausgebaut werden zuerst die blauumrandeten Bereiche. Die Altstadt (rot) wird zunächst ausgespart. Auch die Gewerbegebiete (gelb) sollen versorgt werden. Foto: Deutsche Glasfaser

Schnelles Internet und großes Datenvolumen sind heute unverzichtbar. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für die privaten Haushalte. Die Bürger dürfen sich auf eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich freuen, denn die Deutsche Glasfaser schließt Häuser und Wohnungen an das Internet der Zukunft an. Lag das Glasfaserkabel bislang nur bis zum Verteilerkasten und die „letzte Meile“ wurde mit einem an Leistung verlierenden Kupferkabel überbrückt, so legt das Telekommunikationsunternehmen das schnelle Glasfaserkabel direkt bis in Haus oder Wohnung.

Die Deutsche Glasfaser startet ab dem 29. August mit der sogenannten Nachfragebündelung. Die Bürger haben bis zum 21. November Gelegenheit, sich für einen Anschluss an das Fiber-to-the-Home-Netz (FTTH-Netz) zu entscheiden. Ausgenommen wird zunächst einmal die Altstadt. Erfahrungen hätten in anderen Städten gezeigt, so René Fuchs von der Deutschen Glasfaser bei der Vorstellung in der Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses, dass die Nachfrage im Gegensatz zu den reinen Wohngebieten in den Innenstädten nicht so groß sei. „Das heißt aber nicht“, betonte Fuchs, „dass wir es nicht versuchen werden.“ Auch die Gewerbegebiete sollen, soweit noch nicht geschehen, mit Glasfaser versorgt werden.

Damit ein Ausbau erfolgen kann, müssen sich laut Fuchs mindestens 40 Prozent der Haushalte dafür entscheiden und einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser abschließen. Wer innerhalb der Nachfragebündelung „Ja“ sagt, werde der Anschluss bis ins Haus gelegt. „Demjenigen entstehen keine Kosten.“ Bei allen anderen erfolge die Verlegung bis zum Bürgersteig. Wer sich erst später entscheide, müsse mit Kosten von 700 bis 800 Euro rechnen.

Um über alle Vorteile des Glasfasernetzes zu informieren, werden alle im Ausbaugebiet liegenden Haushalte Info-Postsendungen von Deutsche Glasfaser erhalten. Zudem finden mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema Glasfaser im Bürgerhaus statt: am Montag, 31. August, um 19 Uhr, am Dienstag, 1. September, um 19 Uhr und am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr. Darüber hinaus wird am Samstag, 5. September, der Servicepunkt an der Steinstraße 7 eröffnet. Dort können Fragen jeweils montags, donnerstags und freitags von 14 bis 19 Uhr und samstags von 9.30 bis 15 Uhr geklärt werden. Am Samstag, 29. August, findet am Servicepunkt die Veranstaltung „Deutsche Glasfaser für Sie vor Ort“ von 9.30 bis 15 Uhr statt, bei der die Bürger sich bei Snacks und Getränken zum Thema Glasfaser beraten lassen können.

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