Rechtlich ist eine solche Veranstaltung zulässig
Kirmes in Corona-Zeiten geplant

Telgte -

Vom 4. bis zum 7. September und vom 11. bis zum 14. September soll auf den Busparkplatz eine Kirmes stattfinden. Rechtlich zulässig wäre die Veranstaltung auch zu Corona-Zeiten. Das Problem: Das städtische Ordnungsamt hat vom Veranstalter lange nichts mehr gehört. Und es fehlen noch Genehmigungen.

Mittwoch, 26.08.2020, 18:57 Uhr aktualisiert: 27.08.2020, 13:48 Uhr
So voll wie auf diesem Archivbild wird es auf der Kirmes, wenn sie überhaupt an den ersten beiden September-Wochenenden stattfindet, keinesfalls werden. Die Besucherzahl müsste in jedem Fall beschränkt werden.
So voll wie auf diesem Archivbild wird es auf der Kirmes, wenn sie überhaupt an den ersten beiden September-Wochenenden stattfindet, keinesfalls werden. Die Besucherzahl müsste in jedem Fall beschränkt werden. Foto: WN-Archiv

Kontroverse Diskussionen löst im Netz eine Ankündigung aus, dass in Corona-Zeiten vom 4. bis zum 7. September und vom 11. bis zum 14. September auf den Busparkplatz eine Kirmes stattfinden soll. Noch sei nichts in trockenen Tüchern. Noch sei nichts unterschrieben, sagt Thomas Riddermann , Fachbereichsleiter Sicherheit und Ordnung im Telgter Rathaus. Er bestätigt aber, dass es zwischen dem Schaustellerverband Münsterland, der für gewöhnlich auch die Kirmes beim Mariä-Geburts-Markt veranstaltet, und der Stadt Gespräche darüber gegeben habe, an den beiden Wochenenden habe, einen vorübergehenden Freizeitpark mit einem Zaun drumherum einzurichten. „Nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung wäre das zulässig“, erklärt Riddermann.

Von Seiten der Stadt sieht Thomas Riddermann derzeit keinen Grund, die Kirmes abzulehnen. Allerdings habe der Veranstalter zuletzt nichts von sich hören lassen. Ein notwendiges Sicherheitskonzept liege nicht vor. Gleiches gelte für die Baugenehmigung, die wegen des zu errichtenden Zauns beim Kreis Warendorf beantragt werden muss. Diese solle kommen, so Riddermann, stehe aber noch aus. Der Ordnungsamtsleiter hat wiederholt versucht den Veranstalter zu erreichen. Was ihm nicht gelungen ist. „Wenn er sich nicht meldet, dann wird auch nichts stattfinden“, so Riddermann. „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, werden wir ihn allerdings auch unterstützen.“ Dazu gehört für ihn zwingend eine beschränkte Zahl von Personen, die auf das Kirmes-Gelände gelassen werden.

Wie viele Karussells und Fahrgeschäfte wirklich auf dem Busparkplatz geplant sind, darüber liegen Thomas Riddermann keine näheren Informationen vor.

Vom Schaustellerverband Münsterland war am Mittwoch bis zum Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu bekommen.

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