Wahlamt erläutert das richtige Vorgehen
Bereits 3500 Briefwahlanträge

Telgte -

In Corona-Zeiten bricht die Zahl der beantragten Briefwahlunterlagen alle Rekorde.

Freitag, 04.09.2020, 17:19 Uhr aktualisiert: 06.09.2020, 12:28 Uhr
In Corona-Zeiten erfreut sich die Briefwahl, hier ein Archivbild, besonders großer Beliebtheit.
In Corona-Zeiten erfreut sich die Briefwahl, hier ein Archivbild, besonders großer Beliebtheit. Foto: dpa

Im August 2020 haben die Wählerinnen und Wähler ihre Wahlbenachrichtigung per Post erhalten. Immer mehr Wahlberechtigte machen von der Briefwahl gebrauch, nicht zuletzt aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Rund zwei Wochen vor dem Wahltermin lagen am Donnerstag bereits 3500 Briefwahlanträge vor. Zum Vergleich: Bei den Kommunalwahlen 2014 wurden insgesamt 2732 Anträge gestellt, bei der Europawahl 2019 waren es 3329.

Das Wahlamt erhält regelmäßig Anfragen, wie der Antrag richtig zu stellen ist. Dafür sind mehrere Wege möglich: Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung befindet sich das Antragsformular für die Briefwahl, das dem Wahlamt per Post zugestellt oder persönlich im Rathaus abgegeben werden kann. Dort können auch gleich die Stimmzettel ausgefüllt werden. Der Antrag kann auch formlos schrift-lich oder einfach per E-Mail an: wahlen@telgte.de gestellt werden.

Denkbar ist auch der direkte Weg über das Internet. Auf der Homepage der Stadt Telgte befindet sich ein Link, über den die Briefwahlunterlagen beantragt werden können. Noch einfacher geht es mit dem abgedruckten QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung.

Nicht zulässig ist hingegen eine telefonische Antragstellung. Das Briefwahlbüro ist bis zum 11. September zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, Dienstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr, Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie Freitag von 8 bis 12 Uhr Zusätzliche Öffnungszeiten: Samstag, 5. September, von 10 bis 12 Uhr und am Freitag, 11. September, 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Bei der persönlichen Beantragung der Briefwahlunterlagen sind grundsätzlich die Wahlbenachrichtigung und ein gültiger Ausweis mitzubringen. Dritte benötigen für die Abholung eine Vollmacht. Die bevollmächtigte Person muss mindestens 16 Jahre alt sein und darf insgesamt nicht mehr als vier Wahlberechtigte vertreten. Die Vollmacht befindet sich ebenfalls auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung. Eine sogenannte Vorsorge- oder Generalvollmacht reicht nicht aus.

Wichtig ist, dass die Unterlagen per Post rechtzeitig, spätestens bis 16 Uhr am Wahltag, beim Wahlamt wieder eintreffen. Es wird daher empfohlen, die Briefwahl frühzeitig zu beantragen. Am Wahlsonntag stellt die Post keine Briefe zu. Wer also am 13. September die Unterlagen noch zu Hause hat, muss diese ins Wahlamt der Stadt Telgte im Rathaus, Baßfeld 4-6, bringen.

Weitere Informationen erhalten die Wähler im Wahlamt, Eugenia Schmidt,   0 25 04/13 257, und Marc-André Spliethoff,  0 25 04/ 13 247, oder per E-Mail unter wahlen@telgte.de.

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