Bundesweiter Aktionstag „Jugend trainiert“
Don-Bosco-Kids mit Elan am Ball

Telgte/Berlin -

Die Don-Bosco-Grundschule hat am Mittwoch neben gut 1000 anderen Schulen am bundesweiten Aktionstag „Jugend trainiert“ teilgenommen. Sabrina Spielberg vom Westdeutschen Volleyball-Verband und Olaf Gartenschläger vom SV Ems Westbevern leiteten die Schüler in Telgte an.

Mittwoch, 30.09.2020, 19:18 Uhr aktualisiert: 01.10.2020, 00:21 Uhr
Das ist die 4b der Don-Bosco-Schule mit Sabrina Spielberg vom Westdeutschen Volleyball-Verband und Olaf Gartenschläger vom SV Ems Westbevern. Großen Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler. Alle dritten und vierten Klassen nahmen am bundesweiten „Jugend trainiert“-Aktionstag teil.
Das ist die 4b der Don-Bosco-Schule mit Sabrina Spielberg vom Westdeutschen Volleyball-Verband und Olaf Gartenschläger vom SV Ems Westbevern. Großen Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler. Alle dritten und vierten Klassen nahmen am bundesweiten „Jugend trainiert“-Aktionstag teil. Foto: Bettina. Laerbusch

Die Kinder der Don-Bosco-Schule rennen durch die Turnhalle, als ob sie tagelang nur auf dem Stuhl gesessen hätten: ausgelassen, fröhlich, voller Energie, vielleicht sogar glücklich. Mehr als 1000 Schulen mit über 100 000 Schülerinnen und Schülern waren laut Aussage der Deutschen Schulsportstiftung am Mittwoch beim bundesweiten Aktionstag „Jugend trainiert“ dabei – darunter 50 Prozent Grundschulen, darunter wiederum die Don-Bosco-Grundschule in Telgte. Sie alle sollten und wollten ein Zeichen setzen – räumlich getrennt, aber in der Idee vereint –, dass der Schulsport unerlässlich wichtig für Gesundheit, Entwicklung und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen ist.

„Jugend trainiert – gemeinsam bewegen setzt Zeichen für den Schulsport“: Exakt unter dieser Überschrift stand der bundesweiten Tag. Äußerlich sichtbares Zeichen für die deutschlandweite Verbindung der Schüler und ihrer Lehrer waren „Jugend trainiert“-Pakete, die unter anderem Startnummern, Urkunden, Aufkleber und Banner enthielten.

Gerade, es ist kurz nach 10 Uhr, sind es die Schüler der 4 b, die durch die Halle rennen. Sie werden angeleitet von Sabrina Spielberg vom Westdeutschen Volleyball-Verband und Olaf Gartenschläger vom SV Ems Westbevern . Mit beiden, erzählt Schulleiterin Natalie Nolte am Rande des Spielfeldes auf der Bank, kooperiere die Don-Bosco-Schule. Die Kinder hängen sowohl Spielberg als auch Gartenschläger an den Lippen, üben Pritschen, rennen dann wieder durch die Halle – und haben allesamt riesengroßen Spaß.

„Die Corona-Pandemie hatte den Sport an Deutschlands Schulen, und damit auch den Schulwettbewerb, seit Mitte März fast vollständig zum Erliegen gebracht“, schreibt die Deutsche Schulsportstiftung in ihrem Pressebericht. Sie hat den Aktionstag als Trägerin des „Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ ins Leben gerufen und arbeitet dabei mit den Kultusministerien der Länder und den am Wettbewerb beteiligten Sportverbänden. zusammen. Die Schulen organisieren den Bewegungstag eigenverantwortlich; auch für das Corona-Hygienekonzept beziehungsweise die Einhaltung desselben sind sie verantwortlich.

Ja, bestätigt Natalie Nolte, der Sportunterricht sei vor den Sommerferien zum Erliegen gekommen. Jetzt laufe er wieder weitgehend normal. Nur die Umkleidekabinen würden nicht genutzt, die Schüler kämen mit Maske in die Halle, wenn draußen kein Sport möglich sei. Die Hallen-Fenster oben seien stets geöffnet, es werde dann ohne Maske und immer nur klassenweise Sport unterrichtet. Der sei immens wichtig. Nolte: „Die Schüler haben Freude an der Bewegung, Sport fördert das Denkvermögen.“

Um die 100 Kinder – alle dritten und vierten Klassen – kamen am Mittwoch in die Genuss des besonderen Volleyballunterrichts. Im Kreis saßen sie zum Beispiel klassenweise auf dem Boden und übten mit Sabrina Spielberg Pritschen. An der Schule gibt es schon seit Jahren eine Schulvolleyball-AG, Olaf Gartenschläger rief sie – einst als Vater eines Don-Bosco-Grundschulkindes – ins Leben. Zwei ehemalige Schüler der Grundschule spielten inzwischen in der Dritten Bundesliga, verriet er am Mittwoch fröhlich-stolz.

Das Hygienekonzept war streng. Die Umkleiden waren auch beim Aktionstag tabu. Die Kinder zogen in der Halle nur ihre Sportschuhe an. Die Bälle wurden nach jeder Klasse desinfiziert. Die Kinder hatten vor Betreten der Halle ihre Händen gewaschen. Die Fenster oben in der Halle waren geöffnet. Das Training war etwas verkürzt, so dass zwischen den einzelnen Klassen auch weitere Türen der Halle zum Stoßlüften geöffnet wurden.

Bundesweit zehn Prozent der angemeldeten Schulen waren übrigens Einrichtungen mit Kindern, die einen Förderbedarf haben.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7610106?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F191%2F
Nachrichten-Ticker