Versammlung des Reitvereins Telgte
Fuchsjagd kann stattfinden

Telgte -

Die traditionelle Fuchsjagd der Telgter Reiter kann trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das machte der Vorstand bei der Mitgliederversammlung deutlich. Weitere Veranstaltungen sollen kurzfristig mit Blick auf die Entwicklung der Pandemie geplant werden.

Sonntag, 04.10.2020, 18:07 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 17:46 Uhr
Der letztjährige Fuchsmajor Klaus Bröker (vorne, Bildmitte) nach seinem erfolgreichen letztjährigen „Griff nach dem Fuchsschwanz“. Links neben ihm Gästefuchsmajor Paul Borgmann.
Der letztjährige Fuchsmajor Klaus Bröker (vorne, Bildmitte) nach seinem erfolgreichen letztjährigen „Griff nach dem Fuchsschwanz“. Links neben ihm Gästefuchsmajor Paul Borgmann. Foto: Bernd Pohlkamp

Die Fuchsjagd des Reitervereins Telgte soll am 24. Oktober stattfinden, wenn die Coronaauflagen des Landes NRW dieses zulassen. Das beschloss der Reiterverein auf seiner Mitgliederversammlung in der Gaststätte Gasthaus-Seiling. Nach intensiver Diskussion habe sich der Verein dazu entschlossen, diese traditionelle Fuchsjagd auch mit Gastreitern durchzuführen. Voraussetzung sei, so betonte Vorsitzender Andreas Leifeld , dass die Coronaschutz-Regeln dieses am Veranstaltungstag erlauben. Der Reiterball am Abend des 24. Oktober findet coronabedingt nicht statt. Der Festgelegt wurde der Ablaufplan. Gestartet wird die Fuchsjagd am Samstag, 24. Oktober, um 10 Uhr auf der Planwiese. Von dort führt die Tageswanderung für Ross und Reiter durch die Bauerschaft Vechtrup über Stock und Stein, über einige Hindernisse und mit einigen Stationen zum Golddorf Einen. Die Mittagspause soll dort – ebenfalls unter Beachtung der Coronaschutzverordnung – im Westfälischen Hof stattfinden. An der Ems geht der Herbstritt zurück nach Telgte, wo auf der Planwiese um etwa 15.30 Uhr das Fuchsschwanzgreifen stattfindet. Für den letztjährigen Fuchsmajor Klaus Bröker und für den Gäste-Fuchsmajor Paul Borgmann (Sendenhorst) werden dann die Nachfolger ermittelt. Weitere Veranstaltungen werden, so Andreas Leifeld, kurzfristig geplant. Das gilt auch für den Nikolausritt: „Wir müssen die Entwicklung der Corona-Pandemie beachten und uns kurzfristig entscheiden, wie es weitergeht.“

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