Treffen der Bürgerinitiative B 51 Telgte
Gondelbahn ist keine Lösung

Telgte -

Maria Odenthal-Schnittler konnte nach Angaben der Organisatoren der Bürgerinitiative B 51 nahezu 60 Interessierte im Gewächshaus der Gärtnerei Woltering begrüßen.

Sonntag, 11.10.2020, 09:06 Uhr aktualisiert: 12.10.2020, 15:49 Uhr
Maria Odenthal-Schnittler konnte nach Angaben der Organisatoren der Bürgerinitiative B 51 nahezu 60 Interessierte im Gewächshaus der Gärtnerei Woltering begrüßen.
Maria Odenthal-Schnittler konnte nach Angaben der Organisatoren der Bürgerinitiative B 51 nahezu 60 Interessierte im Gewächshaus der Gärtnerei Woltering begrüßen. Foto: Bürgerinitiative B51

Nahezu 60 Interessierte konnte die erste Vorsitzende der Bürgerinitiative B 51 Telgte, Maria Odenthal-Schnittler, nach eigenen Angaben im Gewächshaus der Firma Woltering zu einer Zusammenkunft begrüßen. Diese Räumlichkeiten dort boten genügend Abstandsmöglichkeiten, um die Coronaregeln einzuhalten.

Die Tagesordnung war bunt und zeigte, dass die Bürgerinitiative in den vergangenen Monaten nicht untätig war, heißt es wörtlich in einer Pressemitteilung. Dr. Werner Allemeyer hatte mit einem Team die vorgeschlagene Gondellösung über der Warendorfer Straße geprüft – allerdings mit einem negativen Ergebnis: „Das ist nicht machbar, denn spätestens am Schifffahrter Damm ist damit Schluss“, betonte der Wissenschaftler. In einem weiteren Vortrag erläuterte er das fachliche Vorgehen bei einem derartigen Straßenprojekt, politische Hintergründe und Planungswege.

„Diese Planungen sind so alt wie ich“, schmunzelte der gerade der Vertreter der Warendorfer Bürgerinitiative, Rolf Röhling, der ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm. Er freue sich über die neuen Mehrheiten im Rat der Nachbargemeinde, denn damit könne Warendorf als vierte Gemeinde nach Beelen, Telgte und Münster nun aller Voraussicht nach die Pläne für den Ausbau ablehnen.

Prominentester Redner bei der Veranstaltung der Bürgerinitiative war der Oberbürgermeister-Kandidat der Grünen aus Münster, Peter Todeskino. Engagiert plädierte der „politische Privatier“ dafür, den Klimawandel als Maßgabe für alle anstehenden Entscheidungen zu nehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Telgter Initiative. Dass die Bürgerinitiative „überparteilich“ besetzt ist, zeigte sich nach Angaben der Organisatoren der Veranstaltung an den teilweise lebhaften Debatten zwischen den vertretenen Parteimitgliedern.

Die Stärke der Bürgerinitiative B 51 Telgte sei ihre Gesprächsoffensive mit allen Entscheidern, seien es Parteien, Unternehmen, kirchliche Vertretungen oder Verbände. Maria Odenthal-Schnittler ging bei ihrem Bericht unter anderem auf verschiedene Treffen mit Vertretern einzelner Parteien ein. Sie äußerte sich nach Angaben der Initiative auch zu „Gesprächsverweigerung“ von Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Düsseldorf hat noch nicht einmal den Eingang des Ratsbeschlusses aus Telgte bestätigt“, wusste sie zu berichten.

Wiederbelebt werden soll das Symbol der „Roten Schärpen“, das viele noch von der „Baumgalerie“ kennen. Hierzu stellte Daniela Kaminskieinige kreative Ideen vor.

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