Gruppe nutzt vorübergehend Räumlichkeiten an der Münsterstraße 20
Kreativkreis beim Verkauf kreativ

Telgte -

Der „Kreativkreis Lepra Telgte“ der Gemeinde St. Marien nutzt vorübergehend für den Verkauf seiner Artikel Räumlichkeiten an der Münsterstraße 20.

Dienstag, 03.11.2020, 15:37 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 16:36 Uhr
Mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr verkaufen die Frauen des Kreativkreises in zwei ehemaligen Geschäftsräumen an der Münsterstraße 20 fast alles, was sie sonst unter anderem beim Weihnachtsbasar angeboten hätten.
Mittwochs und freitags jeweils von 9 bis 12 Uhr verkaufen die Frauen des Kreativkreises in zwei ehemaligen Geschäftsräumen an der Münsterstraße 20 fast alles, was sie sonst unter anderem beim Weihnachtsbasar angeboten hätten. Foto: Andreas Große Hüttmann

Ungewöhnliche Umstände erfordern ungewöhnliche Maßnahmen: Der „Kreativkreis Lepra Telgte“ der Gemeinde St. Marien hat reagiert, nachdem bereits im Frühjahr der große Basar zu Ostern ausgefallen war und auch der Weihnachtsbasar wegen Corona nicht stattfinden kann. Da die Gruppe um Gertrud Riemann von Anneliese Stricker an der Münsterstraße 20 das Angebot bekam, bis Weihnachten die derzeit leerstehenden Räumlichkeiten des Geschäftslokals neben der Uhrmacherwerkstatt Flüthe zu nutzen, überlegten die Aktiven nicht lange und ergriffen die Chance.

Von heute an bis Weihnachten besteht jeweils mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr die Gelegenheit, fast alle Artikel zu erwerben, die sonst auch auf dem Basaren erhältlich sind. Zudem werden die Frauen auch am kommenden Samstag, 7. November, anlässlich des langen verkaufsoffenen Samstags geöffnet haben.

„Wir hoffen damit, zumindest einen Teil der Gelder erwirtschaften zu können, die wir sonst in den Jahren für die Projekte der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe spenden konnten“, sagt Gertrud Riemann. Denn untätig waren die fleißigen Näherinnen, Strickerinnen und anderen handarbeitsbegabten Frauen in der Coronazeit keineswegs. Und so sind die Körbe und Regale gut gefüllt.

Egal, ob warme Socken für kalte Wintertage, Kinder- oder Puppenkleidung Schürzen, Taschen, Topflappen oder Marmeladen: Das Angebot ist vielfältig, und eine Beratung gibt es bei Bedarf natürlich auch.

Für Anneliese Stricker war es keine Frage, der Lepragruppe zu helfen. „Da die Räumlichkeiten derzeit sowieso leer stehen, ist das doch eine gute Gelegenheit, die gute Sache zu unterstützen“, sagt sie. Sie ist selbst in der Gruppe und der Kirchengemeinde aktiv.

Gedanken um ihre Gesundheit müssen sich die potenziellen Käuferinnen und Käufer ebenfalls nicht machen. Da das Ladenlokal über zwei Zugänge verfügt, wurde einer kurzerhand zum Eingang, der andere zum Ausgang gemacht. Jeweils ein Kaufinteressent darf die Räumlichkeiten betreten. „Bei Bedarf stellen wir gerne auch noch einen Stuhl für Wartende vor die Tür“, hofft Gertrud Riemann auf reges Interesse.

Wer die Gruppe und die Projekte des DAHW durch eine Spende unterstützen möchte, wird gebeten, auf das Konto mit der IBAN DE97 4036 1906 3534 1868 15 zu überweisen.

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