Bürgermeister ins Amt eingeführt
Lobende Worte für Piepers Arbeit

Telgte -

Dr. Hartmut Pfeiffer hatte als Altersvorsitzender in der jüngsten Ratssitzung die Aufgabe, Bürgermeister Wolfgang Pieper in sein Amt einzuführen und zu vereidigen. Dabei blickte er auf Piepers zurückliegende Amtszeiten zurück und fand dabei viele lobende Worte.

Mittwoch, 04.11.2020, 17:23 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 17:30 Uhr
Dr. Hartmut Pfeiffer (l.) vereidigte Bürgermeister Wolfgang Pieper, hängte ihm die Amtskette um und übergab einen Blumenstrauß.
Dr. Hartmut Pfeiffer (l.) vereidigte Bürgermeister Wolfgang Pieper, hängte ihm die Amtskette um und übergab einen Blumenstrauß. Foto: Stefan Flockert

Als Altersvorsitzender hatte Dr. Hartmut Pfeiffer in der konstituierenden Ratssitzung am Dienstag die Ehre, Bürgermeister Wolfgang Pieper für eine dritte Amtsperiode zu vereidigen und offiziell in sein Amt einzuführen.

FDP-Mann Pfeiffer fand viel lobende Worte für die Arbeit Piepers in den zurückliegenden zehn Jahren. „Du hast immer ein offenes Ohr. Deine Reden begeistern fast alle. Du redest druckreif“, so Pfeiffer.

Der Altersvorsitzende erinnerte daran, dass sich Wolfgang Pieper für den 13. September einen Gegenkandidaten gewünscht habe. „Bei deiner Popularität haben es die anderen Parteien gar nicht erst gewagt, einen aufzustellen“, stellt Pfeiffer trocken fest. „Hochachtung vor den 86,2 Prozent. Wir als Rat werden dich weitestgehend unterstützen. Wir werden das in dieser Legislaturperiode gut über die Runden bekommen.“

Bei den Worten Pfeiffers habe er „ziemlich geschwitzt hier vorn“, antwortete der Bürgermeister, der dann aber nicht über sich, sondern mehr über die Arbeit des Rates und der Ausschüsse sprechen wollte. „Wir sind vom Bürger gewählt worden. Dafür dürfen wir uns gratulieren. Und wir sind gewählt worden, um die Arbeit anzupacken.“

Wolfgang Pieper stellte heraus, dass die Debatte in der Demokratie gebraucht werde. Diskussionen seien wichtig, aber auch das Finden tragfähiger Kompromisse. „Aber wir müssen zu unseren Entscheidungen stehen, für die wir auch mal geprügelt werden.“

Für sich selbst hat Pieper festgestellt, dass der Respekt, die Dankbarkeit und die Demut vor diesem Amt nach seiner dritten Wahl noch einmal gewachsen seien. Und eines vergaß der Verwaltungschef nicht zu erwähnen: „Jeder Bürgermeister ist gar nichts ohne ein tolles Team im Rathaus.“

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