Adventsaktion „Förderverein 2020“ an der Marienschule sammelt 1578 Euro
Selbstgemachtes ist der Renner

Telgte -

Bei der Adventsaktion „Förderverein 2020“ kamen an der Marienschule mehr als 1500 Euro zusammen.

Dienstag, 15.12.2020, 15:49 Uhr
Schulleitung, Schulpflegschaft und Förderverein der Marienschule freuen sich mit ihrem Sponsor Volksbank Münsterland-Nord über eine spannende und erfolgreiche Adventsaktion. Der Renner waren die Vogelfutteranhänger (kleines Bild).
Schulleitung, Schulpflegschaft und Förderverein der Marienschule freuen sich mit ihrem Sponsor Volksbank Münsterland-Nord über eine spannende und erfolgreiche Adventsaktion. Der Renner waren die Vogelfutteranhänger (kleines Bild). Foto: Bernd Pohlkamp

Mit der „Adventsaktion Förderverein 2020“ hat die Marienschule Eltern und Kinder in den vergangenen Wochen aufgerufen, Weihnachtsgeschenke selbst anzufertigen. Diese wurden anschließend über den Förderverein allen Eltern zum Kauf angeboten. Ziel war es, Geld für den Förderverein zu sammeln, der mit diesen Mitteln Projekte der Marienschule unterstützt. „Das Ergebnis ist sehr erfreulich“, strahlten Schulleiterin Elisabeth Ewers, die Vorsitzende des Fördervereins, Katrin Köhler-Kant und die Schulpflegschaftsvorsitzende Pia Loy auf dem Schulhof bei der Geschenküberreichung an die Käufer.

Doch vor diesem Resultat standen die Idee, die Kommunikation, die Kreativität und das Tun. Als Lehrer, Schulpflegschaft und Förderverein das Konzept verabschiedet hatten, begann die Umsetzung: Die Eltern mussten das Angebot kennenlernen. So erfolgte in einem ersten Elternbrief der Aufruf, mitzumachen und mitzuteilen, wer was herstellen möchte.

Zwölf Mütter, Väter und eine Großmutter waren bereit, Geschenke zu basteln und zur Verfügung zu stellen. Daraufhin traf der Förderverein eine Auswahl und erstellte eine Bestell- und Preisliste mit den Produktangeboten, die wiederum an alle Eltern über die Grundschulkinder verteilt wurde. Nun konnten die Wunschgeschenke ausgewählt, bestellt und bezahlt werden. 212 Produktaufträge lagen dem Förderverein schließlich vor.

Die zwölf produzierenden Eltern waren gefordert, die Bestellungen auch in der gewünschten Stückzahl anzufertigen. Auf die Auswahl nachhaltiger, coronakonforme Produkte und Verpackungsmaterialien legte der Förderverein größten Wert. „Das klappte alles ausgezeichnet“, freute sich die Initiatorin Pia Loy.

„Verkaufsschlager“ wurde ein Vogelfutteranhänger. Aus Kokosfett und Vogelfutter hergestellt ist dieser Anhänger in fünfzigfacher Ausfertigung zum Preis von je vier Euro verkauft worden. Weitere begehrte Produkte waren Kaminanzünder aus Fichtenzapfen und „Weihnachten in der Tüte“. Für 20 Euro wurde sogar eine personalisierte, zwei Meter lange Messlatte veräußert.

Trinkschokolade am Stiel, Schalen aus alten Langspielplatten, gebrannte Mandeln, Teelichthalter, personalisierte Kerzen, Knochenkissen, Zwiebel-Chutney, Papier- und Holzsterne oder ein Lampenschirm mit Text wechselten schließlich ebenfalls die Besitzer. Der Kerzenwachs zum Beispiel, in denen die Kiefernzapfen getaucht wurden, stammt aus Kerzenresten aus der Wallfahrtskirche St. Clemens, die Zapfen wurden in den Klatenbergen gefunden.

Unter allen aktiven „Produzenten“ verloste der Förderverein als Dankeschön ein Familienfotoshooting, das Sonja Brakenhoff gewann. Abzüglich der Ausgaben für Materialien freut sich der Förderverein mit deren Vorsitzenden Katrin Köhler-Kant über Einnahmen von 1078 Euro.

Die Volksbank Münsterland Nord fand die Idee so gut, dass sie dieses Projekt mit 500 Euro zusätzlich unterstützt und die Spende durch Andreas Terborg und Melanie Dörr überreichen ließ.

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