„Beermanns Kapellken“
Ein Ort zum Beten und zum Rasten

Westbevern -

„Beermanns Kapellken“ wurde im Jahr 1884 erbaut. Heute ist das kleine Gebäude ein Ort zum Beten und Zum Rasten.

Montag, 04.01.2021, 14:40 Uhr aktualisiert: 04.01.2021, 15:17 Uhr
„Beermanns Kapellken“: Ein Ort zum Beten und zum Rasten
Foto: Bernhard Niemann

Für Wanderer und Radfahrer, die im Sickerhook unterwegs sind, ist „Beermanns Kapellken“ ein Begriff. Das gilt für die Westbeverner, aber auch für die Auswärtigen, die den Bereich in der Nähe von Haus Langen in Augenschein nehmen. Dort, an dem kleinen Häuschen, können sie innehalten – zu einem kurzen Gebet oder einfach um zu rasten.

Bei dem Bauwerk handelt es sich um eine kleine Kapelle, die im Inneren nicht nur über einen kleinen Altar verfügt, sondern auch über weitere christliche Elemente. Eine Infotafel mit allen relevanten Daten und Fakten rund um „Beermanns Kapellken“ wurde im vergangenen Jahr in unmittelbarer Nähe angebracht. Angefertigt und aufgestellt wurde die Tafel seinerzeit durch den Westbeverner Krink in Abstimmung mit den Familien, die seit vielen Jahren in ehrenamtlicher Arbeit nicht nur das kleine Bauwerk, sondern auch das Gelände drumherum pflegen.

Zweimal im Jahr nehmen die Ehrenamtlicher eine „Grundreinigung“ vor. Dazu gehört auch die Pflege der Bäume und Sträucher, um die Sichtachsen rund um die Kapelle offenzuhalten. Zudem sind die Aktiven regelmäßig mit Harke und Besen unterwegs, damit das Areal attraktiv bleibt.

Über die Entstehung der Kapelle ist nur bekannt, dass sie im Jahr 1884 von der Familie Schulze Terborg errichtet wurde. Sie diente wohl schon damals als Station für Prozessionen und war bis 1970 Teil der jährlichen Fronleichnamsprozession in Westbevern.

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