Neue Edelstahl-Hinweisschilder angebracht
Alle sind Teil der großen Gemeinde

Telgte -

Die Kirchengemeinde St. Marien hat eine Reihe von Edelstahl-Hinweisschildern an einzelnen Orten es Glaubens anbringen lassen.

Donnerstag, 07.01.2021, 16:07 Uhr aktualisiert: 07.01.2021, 16:10 Uhr
Propst Dr. Michael Langenfeld und Eva Düttmann zeigen eines der neuen Hinweisschilder, die angebracht worden sind.
Propst Dr. Michael Langenfeld und Eva Düttmann zeigen eines der neuen Hinweisschilder, die angebracht worden sind. Foto: Andreas Große Hüttmann

Wer vor dem Turm der Clemenskirche steht und sich umdreht, dem fällt seit kurzer Zeit eine Neuerung auf: Sowohl am Pfarrzentrum als auch an der Vikarie samt Pfarrbüro wurden Edelstahl-Hinweisschilder angebracht. „Katholische Kirchengemeinde St. Marien Telgte Pfarrbüro und Vikarie“ steht etwa auf der Tafel, die am Eingang der Vikarie zu sehen ist. Zudem ist das Logo der Kirchengemeinde, die Kapelle samt stilisierter Muttergottes, erkennbar.

Für Propst Dr. Michael Langenfeld haben die Hinweisschilder ihre Wurzeln in der Fusion der drei ehemals selbstständigen Kirchengemeinden St. Clemens, St. Johannes und Ss. Cornelius und Cyprian. „Wir haben im Stadtgebiet verteilt mehrere einzelne Orte des Glaubens. Die Hinweistafeln sollen symbolisieren, dass sie alle Teil der großen Gemeinde St. Marien sind“, erläutert der Geistliche. Zudem habe es gerade bei Auswärtigen immer wieder Probleme gegeben, beispielsweise das Pfarrbüro zu finden. Oft hätten die Personen etwa an der Propstei geklingelt, weil sie diese Dienststelle dort vermutet hätten. Durch die klare Beschilderung soll das der Vergangenheit angehören.

Die drei Pfarrzentren, die drei Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft, die Fahrradwerkstatt, der Eine-Welt-Laden sowie die Vikarie samt Pfarrbüro wurden so in den vergangenen Tagen gekennzeichnet. Und die ersten Rückmeldungen sind sehr positiv. „Die Gestaltung scheint bei den Telgtern anzukommen. Ich bin bereits mehrfach darauf angesprochen und das Ganze ist gelobt worden“, sagt Eva Düttmann, die bei dem Projekt für den Pfarreirat die Fäden in der Hand hatte.

Mit der Grundidee nahm sie vor Monaten Kontakt zum Metallbauunternehmen Münstermann in Westbevern auf. Gemeinsam wurden erste Entwürfe angefertigt, in den kirchlichen Gremien diskutiert und verfeinert sowie schließlich in Auftrag gegeben. Besonders eindrucksvoll von der Größe her sind die beiden Hinweisschilder an den Pfarrzentren in der Innenstadt und in Westbevern. Sie sind jeweils 2,60 Meter groß. „Wir haben zum einen Wert auf eine klare Erkennbarkeit gelegt, zum anderen sollten die Hinweistafeln aber auch zu den Dimensionen der Gebäude passen“, erläutert Eva Düttmann. Aller Voraussicht nach wird jeweils noch eine Beleuchtung angebracht, um Sichtbarkeit in den Abend- und Nachtstunden zu optimieren.

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