Theatergruppe der kfd Westbevern hofft auf die Saison 2021/2022
Sehnsucht nach „Ausverkauft“-Ruf

Westbevern -

Die Theatergruppe der Frauengemeinschaft Westbevern ist schon traurig, dass sie überhaupt nicht proben und spielen darf. Aber die Hoffnung ist groß, dass es noch in diesem Jahr wieder losgehen kann.

Sonntag, 10.01.2021, 08:16 Uhr aktualisiert: 10.01.2021, 15:24 Uhr
Die Theatergruppe der kfd Westbevern hofft, dass sie in der Saison von Dezember bis Januar 2021/2022 wieder Heiterkeit auf der Bühne bringen darf. Im Bild zu sehen sind (hinten v. l.) Anni Hülsmann, Conny Kortenjann und Irmgard Pelster sowie (vorne v. l.) Margret Meier, Christel Demmer, Liesel Hoffschulte und Hedwig Göttker.
Die Theatergruppe der kfd Westbevern hofft, dass sie in der Saison von Dezember bis Januar 2021/2022 wieder Heiterkeit auf der Bühne bringen darf. Im Bild zu sehen sind (hinten v. l.) Anni Hülsmann, Conny Kortenjann und Irmgard Pelster sowie (vorne v. l.) Margret Meier, Christel Demmer, Liesel Hoffschulte und Hedwig Göttker. Foto: Bernhard Niemann

„Das war klasse, das kann man sich auch ein zweites Mal anschauen“, bemerkte eine Besucherin, nachdem sie rund 75 Minuten lang Mimik, derbe Worte, Verwechslungen, Verwandlungen und vieles mehr genossen hatte: Die Theatergruppe der kfd Westbevern hatte gerade den plattdeutschen Einteiler „We kriegt Besöök“ auf die Bühne gebracht – in der zurückliegenden Saison von Dezember 2019 bis Januar 2020.

Keine Hochsaison

Dass sie jetzt nicht proben dürfen und im Januar 2021 ihre Hochsaison mit vier Auftritten in der Woche aufgrund der Pandemie flachfällt – natürlich, das bedauern die Mitglieder sehr. „Wir müssen schweren Herzens passen. Die Gesundheit geht vor“, sagt Margret Meier . Sie, die bereits seit über 20 Jahren auf der Bühne steht, und die Teammitglieder hoffen darauf, dass es in der Spielzeit von Dezember 2021 bis Januar 2022 in gewohnter Form weitergeht.

Ob es die Aufführungen „Wiebke gifft nich op“, „Banköverfall mit Rollator“ oder „We kriegt Besöök“ waren, um nur die aus der jüngsten Vergangenheit zu nennen: Die Laienspielschar bereitete ihrem Publikum, aber auch sich selbst, viel Freude. Der Spaß am Theaterspielen stehe ganz oben, unterstreichen Christel Demmer, Hedwig Göttker, Liesel Hoffschulte , Conny Kortenjann, Anni Hülsmann, Margret Meier und Irmgard Pelster.

Dienstälteste im Team

Christel Demmer gehört bereits seit 1986 der Theatergruppe an und ist damit die Dienstälteste im Team. „Wenn wir eine Session mit zahlreichen Proben, der Generalprobe und den zumeist sechs Auftritten gespielt haben, brauchen wir vier Wochen, um uns zu erholen. Dann aber bricht schon wieder der Wunsch nach einer neuen Herausforderung durch“, berichtet Liesel Hoffschulte. Die Kostüme entwerfen und fertigen die Westbevernerinnen selbst. „Da lassen wir unseren Ideen freien Lauf. Sie werden dem jeweiligen Stück angepasst.“

Das Interesse an den Veranstaltungen ist stets groß. „Ausverkauft“: Dieser Ausruf ist dann an der Tagesordnung. „Wir hatten auch Besucher aus Ostbevern, Telgte, Münster, Warendorf und selbst eine Besucherin aus dem Ausland, die in Westbevern zu Besuch war“, blickt Liesel Hoffschulte zurück. „Ich bin zuversichtlich, dass sie alle wiederkommen und sogar weitere Interessierte für die neue Theatersaison mitbringen.“

Radtour und Essen nach Corona

Die Theatergruppe kann sich dabei immer auf Helfer verlassen, die für die Aufführung angepasste Materialien wie Stühle, Tische oder Schränke heranschaffen und beim Aufbau mithelfen. Um den Kontakt aufrechtzuerhalten, will die Theatergruppe zu einer kleinen Fahrradtour oder einem gemeinsamen Essen einladen – wenn Corona es wieder zulässt.

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