Flyer von „Tourismus + Kultur“
Heimat-Touren für kalte Tage

Telgte -

In einem neuen Flyer haben die Verantwortlichen von Tourismus + Kultur zwei kombinierbare Tipps für Heimat-Touren durch die kalte Jahreszeit zusammengestellt.

Mittwoch, 13.01.2021, 16:55 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 17:00 Uhr
Diese Winter-Wunderlandschaft fotografierte Simone Thieringer vor einigen Jahren. Sie ist im neuen Flyer der Stadttouristik zu sehen, der sich mit neuen Winter-Wandertouren beschäftigt.
Diese Winter-Wunderlandschaft fotografierte Simone Thieringer vor einigen Jahren. Sie ist im neuen Flyer der Stadttouristik zu sehen, der sich mit neuen Winter-Wandertouren beschäftigt. Foto: Simone Thieringer

Herbst und Frühling sind eigentlich die klassischen Wanderjahreszeiten. Doch auch der Winter eignet sich nach Meinung von „Tourismus + Kultur“ nicht nur in Coronazeiten gut für Touren durch die Natur. In einem neuen Flyer haben die Verantwortlichen dort deshalb zwei kombinierbare Tipps für Heimat-Touren durch die kalte Jahreszeit zusammengestellt.

Der Tipp für die „kleine Winterrunde“ führt den Wanderer in den Emsauenpark. Startpunkt ist das Rathaus. Direkt dahinter geht der Weg am Ufer der Ems entlang in die Auenlandschaft, nach rund 100 Metern kommt ein Übersichtsplan mit der gesamten Wegstrecke.

Hier kann man sich zwischen drei Routen entscheiden: Die Südschleife führt vorbei an alten Eichen, Hecken und Obstwiesen direkt an der Ems entlang. „Die knorrigen Äste der Bäume recken sich auf diesem etwa drei Kilometer langen Rundweg in den Winterhimmel und zeigen ihre blattlose Naturschönheit. Ist man früh morgens unterwegs, schweben vielleicht Nebelschwaden über den Fluss. Bei Sonnenschein glitzern Spinnenweben am Wegesrand“, heißt es in einer Mitteilung von „Tourismus + Kultur“.

Alternativ können Interessierte der rund vier Kilometer langen Nordschleife folgen. Nach der zweiten Fußgängerbrücke über die Ems führt dieser Rundweg an einem winterkahlen Auenwald und an Glatthaferwiesen vorbei. „Bei Minustemperaturen überzieht die Flächen, auf denen sonst Blumen und Heide blühen, ein kalter Flaum aus gefrorenem Raureif. Ist es länger frostig gewesen, zeigen sich die ersten Eisschichten auf den Tümpeln und Teichen“, heißt es im Flyer. Der Weg macht eine Schleife, und man kommt wieder zum Ausgangspunkt.

Die westliche Route ist barrierefrei und familienfreundlich. Mit einer Länge von etwa anderthalb Kilometern sei sie sehr gut für einen kurzen Winterspaziergang geeignet.

Der „große Winter-Wandertipp“ führt von Telgte auf dem X 19 nach Einen. Die ersten Kilometer sind identisch mit der Nordschleife. Dort, wo die Schleife zurück nach Telgte führt, bleibt man auf dem Wanderweg und folgt der Ems in Richtung Einen. „Im Winter mutet diese Landschaft entlang der Strecke geradezu mystisch an.“

Anders als im Sommer erkennt man die unterschiedlichen Zeichnungen der verschiedenen Baumarten. Enten und Teichhühner ziehen leise schnatternd ihre Runden. Wenn alles mit Raureif überzuckert ist, sehen die trockenen Blütenstände der Pflanzen und Gräser wie kleine filigrane Kunstwerke aus“, schreiben die Macher weiter.

In Höhe des Campingplatzes verlässt man den Weg am Fluss und wandert auf dem alten Postweg nach Einen. Entlang der Bartholomäusstraße geht es dann bis zur Einener Straße. Für den Rückweg zurück nach Telgte eignet sich der Bus R11.

Der Flyer „Heimatwandern in Telgte“ ist als PDF im Internet unter www.telgte.de einsehbar. Weitere Informationen gibt es bei „Tourismus + Kultur“ im Treffpunkt Telgte unter   69 01 00 oder per Mail an tourismus@telgte.de.

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