"B 51-Ausbau ist sinnvoll und notwendig"
Landesbetrieb Straßenbau NRW stellt Untersuchung vor

Telgte -

Eine aktuelle Verkehrsuntersuchung des Landesbetriebs Straßenbau hat ergeben, dass der Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte sowie der Bau der Ortsumgehungen in Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz sinnvoll und notwendig seien.

Sonntag, 24.01.2021, 14:22 Uhr aktualisiert: 24.01.2021, 19:02 Uhr
Straßen.NRW hält am Ausbau der B 51 fest
Straßen.NRW hält am Ausbau der B 51 fest Foto: Stefan Flockert

Weniger Lkw- und Pkw-Verkehr in den Orten, dafür mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität. Das ist der Sinn von Ortsumgehungen. Dabei gelte immer: „Es wird bedarfsgerecht gebaut“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesbetriebs Straßenbau NRW. Der Umfang des Projektes richte sich stets nach den Notwendigkeiten jeweils aktueller Verkehrsprognosen. Der Planungsablauf sehe zwingend vor, dass der Bedarf regelmäßig überprüft und der Umfang der Planung gegebenenfalls angepasst wird. Der Bund habe den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen mit dem Bau der Ost-Münsterland-Verbindung B 51/B 64 beauftragt. 

Eine aktuelle Verkehrsuntersuchung habe ergeben, dass der Bau der Ortsumgehungen in Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz sowie der Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte sinnvoll und notwendig seien. Danach habe der Lkw-Durchgangsverkehr zugenommen und werde auch weiter zunehmen. Gleiches gelte für den Pkw-Verkehr auf der B 51/B 64. Die Belastung der Anwohner durch den überregionalen Durchgangsverkehr sei auf Dauer nicht zumutbar.

Gleichwohl stellt die vom Landesbetrieb Straßenbau in Auftrag gegebene Untersuchung für den westlichen und den östlichen Abschnitt von Warendorf fest, dass das Verkehrsaufkommen geringer sei, als zunächst prognostiziert. Deshalb werde in diesen beiden Abschnitten der Ausbau bedarfsgerecht angepasst und kein durchgehender, dritter Fahrstreifen gebaut. Das heißt: Der Abschnitt werde zweispurig gebaut mit dreispurigen Bereichen für sicheres Überholen. Auf anderen Teilstücken gebe es keine Änderungen der Bedarfe, die zu einer Planänderung führen würden.

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