Krinkrentner Albert Laubrock engagiert sich gern
Ein Anruf genügt

Westbevern -

Seit Jahren engagiert sich Albert Laubrock in Westbevern. Die Verantwortlichen des Krink schätzen ihn nicht nur wegen seiner vielfältigen handwerklichen Begabungen.

Montag, 25.01.2021, 16:22 Uhr aktualisiert: 25.01.2021, 16:52 Uhr
Albert Laubrock (l.) hat bei der Erneuerung der Beschilderung des Waldlehrpfades, hier zusammen mit Detlev Ziermann, engagiert mitgewirkt. Auch beim Bau des Krink-Bienenhauses (kl. Bild) auf dem Dorfplatz war er viel Stunden im Einsatz.
Albert Laubrock (l.) hat bei der Erneuerung der Beschilderung des Waldlehrpfades, hier zusammen mit Detlev Ziermann, engagiert mitgewirkt. Auch beim Bau des Krink-Bienenhauses (kl. Bild) auf dem Dorfplatz war er viel Stunden im Einsatz. Foto: Bernhard Niemann

Ideen einbringen, diese selbst in Eigenregie oder im Team umsetzen – und das alles zur Verschönerung und Steigerung der Attraktivität im Beverdorf. Einer, der das mit Leib und Seele verkörpert, ist Albert Laubrock. Der 66-Jährige agiert lieber im Hintergrund, als sich nach vorne zu drängen.

„Ich mache das gerne. Und wenn das Vorhaben in die Tat umgesetzt ist und auch von den Bevölkerung angenommen wird, freut es alle Helfer und mich natürlich sehr. Damit verbunden ist dann auch schon immer der Blick nach vorne.“ Weitere Aktionen wollen geplant sein.

„Ich hoffe, dass die Corona-Pandemie durch Impfungen gestoppt werden kann und der Alltag im Wesentlichen wieder zurückkehrt. Wichtig ist, das alle die Vorgaben auch entsprechend umsetzen.“ Albert Laubrock möchte möglichst bald wieder in gewohnter Form und ohne Einschränkungen tätig werden. Eine in Teilen neue Beschilderung des Waldlehrpfades soll möglichst im Frühjahr realisiert werden. Durch abgeholzte Bäume ist das notwendig geworden.

Albert Laubrock hatte in Zusammenarbeit mit Detlev Ziermann die zeitgemäße Beschilderung des Waldlehrpfades im Jahre 2011 übernommen – nach den durchgeführten Renovierungsmaßnahmen an der Gräfte am Haus Langen.

Heute pflegt er den Pfad allein, hält stets ein Auge auf den Zustand der Hinweisschilder, die sich jeweils vor den betreffenden Bäumen oder Sträuchern finden. Das ist nur eines von zahlreichen Projekten, die das Mitglied der Krinkrentner seit 13 Jahren mit viel Engagement ausfüllt.

Just nachdem er beruflich in den wohlverdienten Ruhestand gegangen war, folgte gleich die Entscheidung, sich doch für das Allgemeinwohl in Westbevern zu engagieren. „Ich muss stets etwas zu tun haben.“ Diesen Spruch des handwerklich begabten Tüftlers nahmen die Verantwortlichen im Westbeverner Krink natürlich gerne auf, hatten sie dadurch doch einen Allrounder in seinen Reihen.

Das Insektenhotel auf dem Dorfplatz hat Albert Laubrock entworfen, gebaut und dann mit weiteren Krink­rentnern aufgestellt. Mittendrin, und auch zum Teil in der Verantwortung als Vertretung von Wanderwart Bernhard Tippkötter , war Albert Laubrock beim Aufbau des Krink-Bienenhauses, das sich seit 2013 im hinteren Bereich des Dorfplatzes befindet. Rund 80 Stunden, so Laubrock, haben Mitglieder des Westbeverner Krink und Mitarbeiter der Zimmerei Johannes Wietkamp investiert. Das Bienenhaus misst 3,30 mal 2,50 Meter. Es wurde genau in die Landschaft eingepasst.

Auch bei der Ausschilderung der sechs Wanderwege hat Albert Laubrock seine Hände im Spiel. Der Wanderweg W 6 obliegt seiner Betreuung. Und wenn der Frühjahrsputz an der Krinkhütte „Zur Fledermaus“ ansteht, ist Albert Laubrock ebenfalls mit dem Team im Einsatz, bringt seine Erfahrung und sein handwerkliches Geschick ein, wenn es um das Einsetzen der Stützen und neuer Bänke geht. Er betreut auch die Weihnachtshütten, die anlässlich des Vadruper Weihnachtsmarktes benötigt werden, registriert sie und nimmt kleine Reparaturen vor.

Man könnte noch einige Punkte mehr aufzählen, wo der Krinkrentner sein ehrenamtliches Engagement einbringt. Das tut er am liebsten im Team. „Ein Anruf genügt, und Albert Laubrock ist zur Stelle, wenn Arbeiten anstehen“, lobt Bernhard Tippkötter, der auch die gute Zusammenarbeit mit Laubrock und den weiteren Helfern herausstellt.

Albert Laubrock gibt auch Schülern im Rahmen der Ferienprojekte des Krink gern handwerkliche Anleitungen. So beispielsweise beim Bau von Vogelhäuschen und Insektenhotels. Und er sorgt mit Geschichten und Dönkes in plattdeutscher Sprache stets für viele Heiterkeit.

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