Frauenchor der kfd Westbevern
„Stimmen rosten langsam ein“

Westbevern -

Die Sängerinnen des Frauenchores der kfd Westbevern haben Angst, dass ihre Stimmen einrosten, so lange haben sie nicht mehr proben dürfen.

Montag, 01.02.2021, 15:55 Uhr aktualisiert: 01.02.2021, 16:00 Uhr
Der Frauenchor der kfd Westbevern und Chorleiterin Susanne Schellong müssen aufgrund der Corona-Pandemie noch einige Zeit ohne Chorproben und Auftritte auskommen. Die letzte Chorprobe war im März des vergangenen Jahres. Mit einem Präsent überraschte der Vorstand seine Mitglieder – auch um den Kontakt aufrechtzuerhalten.
Der Frauenchor der kfd Westbevern und Chorleiterin Susanne Schellong müssen aufgrund der Corona-Pandemie noch einige Zeit ohne Chorproben und Auftritte auskommen. Die letzte Chorprobe war im März des vergangenen Jahres. Mit einem Präsent überraschte der Vorstand seine Mitglieder – auch um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Foto: Bernhard Niemann

Die Freude am Gesang, ein gutes Miteinander und die Geselligkeit sind drei wichtige Säulen der Arbeit des Frauenchores der kfd Westbevern. Auf ihr geliebtes Hobby müssen die rund 45 Sängerinnen bereits seit März des vergangenen Jahres verzichten.

In besagtem Monat fand auch der letzte Auftritt mit einem gemeinsamen Singen mit den Bewohnern des Wohnstiftes St. Clemens Telgte statt. Dass seit März keine Proben mehr stattfinden konnten, sieht Margret Meier , Vorsitzende des Frauenchores, schon als Belastung für das Vereinsleben. „Es fehlt an Gemeinschaft und an Kontakten.“ Um im Rahmen der Möglichkeiten etwas dafür zu tun, habe man sich während der gesangsfreien Zeit zweimal in kleinen Gruppen zu Gesprächen und Fachsimpeln getroffen. „Zu Weihnachten haben wir vom Vorstand unseren Chormitgliedern persönlich ein kleines Präsent überbracht. Diese Sache ist gut angekommen. Das zeigten die Rückmeldungen.“ Eine solche Aktion ist Dank und Wertschätzung zugleich.

„Das ist aber nur ein Ersatz. Wir alle wollen gerne im Chor singen. Unsere Stimmen rosten langsam ein. Daher wäre es schön, wenn wir bald wieder starten könnten“, sagt Margret Meier. „Bis zum Frühjahr werden wir aber wohl noch mit der Probenarbeit warten müssen“, schätzt die Chorvorsitzende die Lage realistisch ein. „Schön wäre es natürlich, wenn wir früher zusammen mit Chorleiterin Susanne Schellong wieder loslegen können. Die Gesundheit steht aber über allem.“

Trotz der Corona-Pandemie sei die Zahl der Aktiven konstant geblieben, berichtete Margret Meier. Susanne Schellong und sie würden sich freuen, wenn sich weitere interessierte Frauen für ein Mitsingen im Chor der kfd entscheiden würden, sobald wieder donnerstags geprobt werden darf.

Die Generalversammlung, die stets zu Beginn des Jahres abgehalten wird, wird aufgrund der Pandemie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Margret Meier erteilt Auskünfte und gibt Informationen unter   0 25 04/88 207.

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