Zu Besuch bei Familie Schulze Temming-Hanhoff
Fahrsport für alle Generationen

Westbevern -

Fahrsport und Reiten ist für die Mitglieder der Familie Schulze Temming-Hanhoff ein guter Ausgleich zu Beruf und Schule.

Donnerstag, 18.02.2021, 14:34 Uhr aktualisiert: 19.02.2021, 14:06 Uhr
Fahrsport und Reiten ist für Familie Schulze Temming-Hanhoff ein guter Ausgleich zu Beruf und Schule (v.l.): Hermann-Josef Schulze Hobbeling, Jannik Schulze Temming-Hanhoff, André Schulze Hobbeling, Johanna Schulze Temming-Hanhoff, Sandra Schulze Temming-Hanhoff, Leonard Craes und Aloys Schulze Temming-Hanhoff.
Fahrsport und Reiten ist für Familie Schulze Temming-Hanhoff ein guter Ausgleich zu Beruf und Schule (v.l.): Hermann-Josef Schulze Hobbeling, Jannik Schulze Temming-Hanhoff, André Schulze Hobbeling, Johanna Schulze Temming-Hanhoff, Sandra Schulze Temming-Hanhoff, Leonard Craes und Aloys Schulze Temming-Hanhoff. Foto: Niemann

Sportliche Betätigung ist ein wichtiger Faktor und schöner Ausgleich zu Beruf und Schule in der Familie Schulze Temming-Hanhoff aus Westbevern. Der Fahrsport nimmt da eine dominierende Stellung ein. Sandra und Aloys haben sich dieser Sportart im RFV „Gustav Rau“ Westbevern bereits seit vielen Jahren verschrieben. Sohn Jannik eifert in ersten Schritten seinen Eltern nach. Und Tochter Johanna, die dem Reitsport zugewandt ist, vervollständigt nicht nur das Familien-Quartett, sondern auch die Freude im Umgang mit Pferden. Da die Vierbeiner regelmäßig bewegt und versorgt werden müssen, gibt es im Grunde keine Corona-Einschränkungen. Alle Tätigkeiten erfolgten unter den Vorgaben und würden streng eingehalten.

Aloys Schulze Temming-Hanhoff – genannt Buschi – fährt seit rund 20 Jahren Kutsche. Der heute 51-Jährige hat über einen Freund das große und kleine Fahrabzeichen gemacht. Er fährt auf ländlichen Turnieren. Seine Stärke ist das Kegel- und das Geländefahren. 2018 wurde Aloys Kreismeister der Einspännerfahrer. In diesem Jahr möchte er, wenn es Corona erlaubt, mit dem Pferd David (Besitzer Silke Schulze Hobbeling) in der Klasse A wieder angreifen. Bei seiner Ruhe, Gelassenheit und Zielstrebigkeit sollte ihm das gelingen und auch den einen oder anderen Erfolg einbringen. „Ich möchte mich gut präsentieren in den einzelnen Disziplinen.“

Sandra Schulze Temmining-Hanhoff hat mit 13 Jahren das Fahrabzeichen gemacht. Die 44-Jährige, eine Frohnatur und stets mit einem Lächeln anzutreffen, war bis Mitte 20 immer nur im Reitsport unterwegs. „Dann habe ich hin und wieder auch mal an einem Fahrturnier teilgenommen.“

Seit 2016 ist Sandra wieder ganz aktiv mit dem Pferd Fidertraum (Besitzer Hermann-Josef Schulze Hobbeling), im Turniersport „Fahren“ unterwegs. 2019 übernahm sie den Kreismeistertitel von Aloys – und wegen der Corona-Pandemie ist sie noch amtierende Kreismeisterin der Einspänner. Die Stärke von Sandra ist die Dressur. Wenn es wieder losgehen sollte, möchte sie den Wechsel von der Klasse A in die Klasse M schaffen. Sandra spielt auch ein Instrument und ist Mitglied im Vadruper Fanfarenzug.

Jannik, zwölf Jahre, hat zusammen mit seinem Freund Leonard Craes, 16, bei Trainer André Schulze Hobbeling das Fahren gelernt. Mit zehn Jahren erlangte er das kleine Fahrabzeichen, mit elf Jahren bereits das große Fahrabzeichen. Sein Vorhaben, bereits im vergangenen Jahr mit seinem Pony in den Turniersport einzusteigen, ging nicht in Erfüllung, da sein Pony an einer Kolik einging. Zurzeit fahren Jannik und Leonard das Großpferd Floribot (Besitzer Silke Schulze Hobbeling).

Zwei Mal in der Woche fährt Trainer André mit den beiden Nachwuchs-Fahrsportlern Kutsche, mit dem Ziel, das sportliche ABC im Fahrsport zu verfeinern. Jannik und Leonard möchten in diesem Jahr an kleineren Turnieren der Klasse E teilnehmen. Außerhalb des Lockdowns erhalten sie auch von André Schulze Hobbeling Unterricht in Dressur, Kegel und Gelände. Neben dem Fahrsport spielt Jannik noch beim Sportverein Ems Westbevern als Torwart in einer Fußballmannschaft.

Johanna (zehn Jahre) ist mit vier Jahren auf dem Reiterhof in der Kiga-Gang gestartet. Anfangs ist sie nur einmal in der Woche geritten, da sie lieber geschwommen ist. Seit dem vierten Lebensjahr schwimmt Johanna bei der DLRG Greven und hat ihren Juniorretter in Bronze im vergangenen Jahr gemacht. Seit zwei Jahren reitet sie drei Mal in der Woche auf dem Pony Lotta (Besitzer Silke Schulze Hobbeling) Dressur und Springen. Turnierambitionen hat sie allerdings noch nicht.

Hermann-Josef und André Schulze Hobbeling sind beide als Trainer unterwegs. Hermann-Josef, Fahrsportlehrer und mit großer Erfahrung im Fahrsport ausgerüstet, gibt hauptsächlich Fahrlehrgänge. André trainiert die beiden Jungs, Jannik und Leonard, und gibt auch Sandra ab und zu Unterricht. Dass die Jugend nachrückt, dieses freut die Verantwortlichen im Reit- und Fahrverein „Gustav Rau Westbevern“ sehr, bildet sie doch die Basis der Vereinsarbeit.

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