Aktion der Kinderkirche ist gut angenommen
Familien gestalten Hungertücher

Telgte -

Familien haben in Telgte und Westbevern Hungertücher gestaltet.

Freitag, 19.02.2021, 15:08 Uhr aktualisiert: 21.02.2021, 13:16 Uhr
Aus je 28 Stoffstücken sind die beiden Hungertücher, die in Telgte und Westbevern hängen, genäht worden.
Aus je 28 Stoffstücken sind die beiden Hungertücher, die in Telgte und Westbevern hängen, genäht worden. Foto: Karin Anhalt/Silke Bartsch

Schon während des ersten Lockdowns hatte sich das Team der Kinderkirche in Telgte unter dem Motto „Kinderkirche to go“ verschiedene Angebote einfallen lassen. Monate später – die Fastenzeit im Blick – ließ das Team mit den Mitgliedern Silke Bartsch , Andrea Ebel und Nina Häger – mit Unterstützung von Verena Bergmann und Karin Anhalt aus Westbevern – erneut seinen Ideen freien Lauf. Das mit diesem Resultat: Ab Mitte Januar erschien jedes Wochenende eine neue Bibelgeschichte mit Spiel- und Bastelanleitungen.

Diese lag in den Kirchen St. Clemens und Ss.Cornelius und Cyprianus aus und war überdies auf der Internetseite von St. Marien zum Herunterladen bereitgestellt.

So gab es zu Bartimäus eine Anleitung zur Blindenschrift, zu Jesus und der Sturm Spielideen rund um Wind. Als dritte Geschichte erschien „Jesus und der Gelähmte“. Den Abschluss bildetet die Erzählung von Jesus und der wundersamen Brotvermehrung – dazu gab es unter anderem ein Brotrezept.

Zu jeder Geschichte erschien auch ein kleines Hörspiel, gelesen von Karin Anhalt. Die musikalische Gestaltung übernahm Uwe Königsfeld. Die Audio-Dateien sind auf der Homepage von St. Marien nach wie vor verfügbar. Während dieser Zeit konnten sich Kinder und Familien melden, um ein Stück Stoff zu einer der Erzählungen zu gestalten; Elisabeth Quenkert spendete die Stoffe dafür

„In Telgte haben sich 25 Familien, ein Familienkreis und eine Erstkommuniongruppe an der Aktion beteiligt und 28 Stoff-Stücke bemalt, in Westbevern überwiegend die diesjährigen 22 Kommunion-Kinder“, schreibt Karin Anhalt in ihrem Bericht. Nicole Bäumer nähte alle Stücke zu jeweils zwei Tüchern zusammen. Die Hungertücher hängen während der gesamten Fastenzeit in den beiden Kirchen.

Das Hungertuch, auch Fastentuch genannt, soll die Gemeinde optisch von den bildlichen Darstellungen von Jesus trennen, sodass sich die Gläubigen nur auf die Liturgie hörend konzentrieren können. Anhalt: „Alle Beteiligten freuen sich, dass sich so viele Gemeindemitglieder auf unterschiedliche Art und Weise an dem Projekt beteiligt haben.“

Die nächste Aktion ist bereits in Planung: eine gemeinsam gestaltete Osterkerze für beide Kirchen. Nähere Informationen dazu sind auf der Homepage von St. Marien zu finden.

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