Verbraucherzentrale: Tipps zur Osterzeit
Eier sind Allroundtalente

Telgte -

Es ist im jeden Jahr wieder eine spannende Frage: Welche Eier eignen sich ganz besonders, um sie für die Ostertage bunt zu gestalten? Wissenswertes und viele Fachinformationen rund ums Ei vermittelt die Verbraucherzentrale.

Donnerstag, 01.04.2021, 14:10 Uhr aktualisiert: 01.04.2021, 15:16 Uhr
Zum Osterfest haben bunte Eier Tradition. Allerdings sollte beim Einkauf auf die Kennzeichnung der Eier geachtet werden. Diese informiert über das Erzeugerland und die Haltungsform
Zum Osterfest haben bunte Eier Tradition. Allerdings sollte beim Einkauf auf die Kennzeichnung der Eier geachtet werden. Diese informiert über das Erzeugerland und die Haltungsform Foto: AOK/hfr.

Ob hart, mittel oder weich gekocht ist eine Frage des Geschmacks. Nur bunt müssen sie sein. Das gehört für viele Menschen aus dem Kreis Warendorf zu Ostern dazu. Was wenige wissen: Kaum ein Lebensmittel ist so variabel in der Küche einsetzbar wie das Ei. Es schmeckt gekocht, gebraten, als Rührei und Omelett, eingelegt, gefüllt, pochiert oder ‚verloren‘. Der Konsum steigt in der Osterzeit deutlich an. „Das Ei ist vielseitig, lecker, gesund und liefert wichtige Inhaltsstoffe. Beim Einkauf sollte aber auf die Kennzeichnung mit Hinweisen zur Herkunft und Qualität geachtet werden“, so AOK-Spezialistin für Ernährungsberatung Annette Sadowski in einer Pressenotiz. Sie erläutert dazu: „Die Kennzeichnung der Eier ist EU-weit verbindlich geregelt. Jedes Ei lässt sich durch den individuellen Stempel identifizieren. Dieser informiert über die tatsächliche Herkunft des Ei‘s und setzt sich aus drei Zeichenfolgen zusammen. Beispiel: 2-DE-0134501. Die erste Ziffer verrät die Haltungsform: 0-Ökologische Erzeugung, 1 -Freilandhaltung, 2-Bodenhaltung, 3-Käfighaltung. Die Buchstabenkombination zeigt das Herkunftsland.. Während die ersten beiden Angaben der Verbraucherinformation dienen, handelt es sich bei der Betriebsnummer um eine Information für die zuständigen Kontrollbehörden. Dann folgt die individuelle Legebetriebsnummer mit Stallnummer. Anhand der ersten beiden Ziffern der Legebetriebsnummer kann auf das Bundesland geschlossen werden, zum Beispiel 05-Nordrhein-Westfalen. Die nachfolgenden Stellen verweisen auf den Legebetrieb.

Verpackungen der Hühnereier enthalten bestimmte Kennzeichnungen.

Auch die Verpackung der Hühnereier ist mit bestimmten Kennzeichnungen; die Kennnummer informiert über den Ort der Verpackung. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist von entscheidender Bedeutung. Es darf mit maximal 28 Tagen nach dem Legen angegeben werden. Außerdem ist der Hinweis erforderlich: ‚Bei Kühlschranktemperatur aufbewahren–nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums durcherhitzen‘. Bei losen Eiern müsse diese Informationen auf einem Schild neben der Ware angezeigt werden. Infos dazu gibt es auf der Webseite des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft unter

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