Räumdienste zwölf Tage lang im Dauereinsatz
Schneechaos kostet die Stadt 190 000 Euro

Telgte -

25 Grad, 0 Grad, Minusgrade – all das in wenigen Tage. Doch so heftig – und teuer! – wie im Februar ist es dieses Mal nicht geworden.

Dienstag, 06.04.2021, 17:24 Uhr aktualisiert: 07.04.2021, 14:20 Uhr
Nach der sommerliche Karwoche hat sich der Winter zurückgemeldet. Am Dienstagmorgen war Telgte leicht gepudert.
Nach der sommerliche Karwoche hat sich der Winter zurückgemeldet. Am Dienstagmorgen war Telgte leicht gepudert.

Vor dem Osterfest liefen die Menschen schon bei Temperaturen über 20 Grad mit Shorts und T-Shirt durch die Straßen und genossen das sommerliche Wetter. An Ostern mussten die Sommersachen aber wieder gegen dicke Klamotten getauscht werden. Die Temperatur war in den Keller gerauscht. Am Ostermontag schneite es bei stürmischem Wind immer wieder. In der Nacht zu Dienstag blieb die weiße Pracht dann sogar an vielen Stellen liegen. Autofahrer mussten vielerorts ihre Fahrzeuge freikratzen.

Mit dem Schneechaos von Anfang/Mitte Februar war diese kleine Wintereinbruch allerdings nicht zu vergleichen. Ermittelt hat die Stadtverwaltung inzwischen die Kosten für den Winterdienst an den zwölf Arbeitstagen zwischen dem 7. und dem 18. Februar. In dieser Zeit waren die Räumdienste fast pausenlos im Einsatz, um die Straßen wieder befahrbar zu machen und die Schneemassen aus der Stadt zu schaffen. Die Unterstützung durch sechs Fremdfirmen und die Miete von Leihfahrzeugen hat die Stadt laut Kämmerer Stephan Herzig 90 000 Euro gekostet. Die Räumarbeiten des Baubetriebshofes – Arbeitszeit und Fahrzeugkosten – werden mit 100 000 Euro beziffert, so dass die stattliche Gesamtsumme in Höhe von 190 000 Euro zu Buche schlägt.

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