Norbert Woestmeyer von der Hanse erklärt die Grundlagen
Wer darf öffnen und wer nicht?

Telgte -

Die Verunsicherung bei vielen Kunden ist nach wie vor groß, ob und wenn ja, welche Geschäfte öffnen dürfen. Die Hanse gibt eine kleine Übersicht.

Samstag, 01.05.2021, 13:14 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 15:58 Uhr
Die Verunsicherung bei vielen Kunden ist nach wie vor groß, ob und wenn ja, welche Geschäfte öffnen dürfen.
Die Verunsicherung bei vielen Kunden ist nach wie vor groß, ob und wenn ja, welche Geschäfte öffnen dürfen. Foto: Stefan Flockert

Die Verwirrung bei vielen Telgterinnen und Telgtern ist nach wie vor groß: „Wer darf öffnen und wer nicht?“ Diese Frage wird Norbert Woestmeyer , der die Geschäftsstelle der Telgter Hanse leitet, immer wieder gestellt. Denn: Nicht alle Geschäfte sind vom Lockdown betroffen. Der Fachmann nimmt dazu Stellung:

„Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Warendorf am Freitag knapp unter 144 lag, gelten trotzdem weiterhin die Beschränkungen des ‚Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite‘“, betont der Fachmann.

Zur Erläuterung: Dieses Gesetz regelt die Schließungen und das Offenhalten von Ladengeschäften bei den unterschiedlichen Inzidenzstufen. Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 100, ist laut Paragraf 28 b, Punkt 4, die Öffnung von Ladengeschäften und Märkten mit Kundenverkehr für Handelsangebote untersagt. Hiervon ausdrücklich ausgenommen sind nach Darstellung des Hanse-Fachmannes der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Apotheken, Babyfachmärkte, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Drogerien, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte, Hörakustiker, Optiker, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Stellen des Zeitungsverkaufs, Tankstellen, und Tierbedarfsmärkte.

„Für alle anderen Geschäfte gilt, dass das Prinzip ‚Click & Collect‘ auch weiterhin genutzt werden kann. Das heißt, vorbestellte Waren können auch weiterhin beim jeweiligen Geschäft kontaktlos abgeholt werden“, führt Woestmeyer weiter aus.

Und er ergänzt in diesem Zusammenhang: „Verschiedene Dienstleister hingegen, zum Beispiel beim Besuch des Friseurs, verlangen einen tagesaktuellen negativen Schnelltest für den Einlass.“ Und er hat in diesem Zusammenhang einen Tipp: „Hier kann ein vorheriger Telefonanruf hilfreich sein, um nicht unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen zu müssen.“

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