Wettbewerb für 7. und 8. Klassen
Neugierde wecken für jüdische Kultur

Münster/Telgte -

„Mit dem Wettbewerb ,Shalom – jüdisches Leben heute!‘ haben wir uns zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler neugierig zu machen für die jüdische Kultur heute“, sagt Regierungspräsidentin Dorothee Feller und lädt damit auch Schüler aus Telgte ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Sonntag, 02.05.2021, 19:03 Uhr aktualisiert: 02.05.2021, 19:10 Uhr
Präsentierten den neuen Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ für Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen aller Schulformen im Regierungsbezirk Münster bei einer Pressekonferenz in der Bezirksregierung am Domplatz (v.l.n.r.): Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Sharon Fehr, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Münster.
Präsentierten den neuen Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ für Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen aller Schulformen im Regierungsbezirk Münster bei einer Pressekonferenz in der Bezirksregierung am Domplatz (v.l.n.r.): Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Sharon Fehr, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Münster. Foto: Bezirksregierung Münster

„Was bedeutet es eigentlich jüdisch zu sein und wie leben jüdische Menschen in Deutschland? Kennt jemand von euch überhaupt jemanden, der jüdischen Glaubens ist? Was passiert bei der Bar Mizwa und wie schmeckt typisch jüdisches Essen? Gibt es jüdische Musik und jüdischen Sport?“ Fragen die im Wettbewerb „Shalom – jüdisches Leben heute!“ geklärt werden sollen. Eingeladen dazu sind Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klassen aller Schulformen im Regierungsbezirk Münster. Bis zum 2. Juli sollen Antworten auf die eingangs genannten und andere Fragen rund um jüdische Kultur und Religion in Deutschland gefunden werden und in kreative Projekte einfließen.

„Mit dem Wettbewerb ,Shalom – jüdisches Leben heute!‘ haben wir uns zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler neugierig zu machen für die jüdische Kultur heute; ihre Lebensweise und die Menschen, die beides prägen. Wir wollen junge Menschen motivieren, neugierig und offen auf Entdeckungsreise zu gehen – um eine Kultur zu entdecken, in der so manches anders ist, mit der wir vor allem aber auch viele Gemeinsamkeiten verbinden“, so Regierungspräsidentin Dorothee Feller .

Die Schirmherrschaft über den Wettbewerb hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet übernommen. Konzipiert wurde der Wettbewerb gemeinsam mit den Vorsitzenden der jüdischen Gemeinden Gelsenkirchen und Münster, Judith Neuwald-Tasbach und Sharon Fehr. Mit ihnen hatte die Bezirksregierung bereits 2020 die Handreichung „Antisemitismus an Schulen“ erarbeitet, die an alle Schulleitungen und Lehrkräfte im Regierungsbezirk Münster versandt wurde. Dorothee Feller: „Vielen Menschen ist die jüdische Kultur bis heute fremd – und die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass diese Unkenntnis wieder einmal gefährliche Formen annimmt.“ Deshalb sei es so wichtig, sich nicht ausschließlich mit der Geschichte, sondern auch mit jüdischem Leben heute zu beschäftigen.

Alle Infos für Lehrer und Schüler finden sich unter: www.brms.nrw.de/go/shalom. Daneben hat die Bezirksregierung für den Wettbewerb einen eigenen Instagram-Account eingerichtet: @shalom_juedisches_leben_heute. Die Handreichung „Antisemitismus an Schulen“ für Schulleitungen und Lehrkräfte findet sich unter: https://www.bezreg-muenster.de/de/schule_und_bildung/gesundheit_krisenmanagement_an_schulen/antisemitismus_an_schulen/_ablage/Antisemitismus-an-Schulen_Web.pdf