Geschenk für den langjährigen Stadtdirektor Hubert Rammes
Eine stolze Eiche als Überraschung

Telgte -

Eine Überraschung gab es jüngst für den ehemaligen Stadtdirektor Hubert Rammes. 1999 wurde im Rahmen seiner Verabschiedung eine Eiche gepflanzt. Als diese gefällt werden musste, sollte möglichst ein Ersatz her. Und da Hubert Rammes seinerzeit federführend an der Planung, Finanzierung und Ausführung des Projektes „Naturschutzgebiet Emsauen Telgte“ beteiligt war, gab es jetzt neue Eiche – genau in diesem Gebiet.

Montag, 03.05.2021, 14:34 Uhr aktualisiert: 03.05.2021, 14:40 Uhr
Mit einer Eichenpflanzung in den Emsauen wurde der langjährige Stadtdirektor Hubert Rammes (2.v.l.) von Grüningenieur Ihno Gerdes, Konny Runde vom Arbeitskreis Bänke des Heimatvereins und von Bürgermeister Wolfgang Pieper überrascht.
Mit einer Eichenpflanzung in den Emsauen wurde der langjährige Stadtdirektor Hubert Rammes (2.v.l.) von Grüningenieur Ihno Gerdes, Konny Runde vom Arbeitskreis Bänke des Heimatvereins und von Bürgermeister Wolfgang Pieper überrascht. Foto: Andreas Große Hüttmann

Der frühere Stadtdirektor Hubert Rammes war sichtlich überrascht: Die Verwaltung hatte ihn zu einer Baumpflanzaktion eingeladen. Dass der langjährige Verwaltungsbeamte dabei im Mittelpunkt stehen würde, das hätte er allerdings nicht gedacht.

Denn nachdem die Eiche im Dümmert, die anlässlich der Verabschiedung von Hubert Rammes im Jahre 1999 neben dem Pavillon gepflanzt worden war, gefällt werden musste, sollte Ersatz her. Diese Idee hatten Konny Runde und Klaus Odendahl, zwei Mitglieder des Arbeitskreises Bänke des Heimatvereins, jedenfalls an Bürgermeister Wolfgang Pieper herangetragen.

Und da Hubert Rammes seinerzeit in seiner Verwaltungsführungsfunktion federführend an der Planung, Finanzierung und Ausführung des Projektes „Naturschutzgebiet Emsauen Telgte“ beteiligt war, entstand die Idee, eine neue Eiche genau in diesem Gebiet zu setzen.

Dabei, das betonte Grüningenieur Ihno Gerdes, handele es sich allerdings nicht mehr um eine Deutsche Eiche, wie sie seinerzeit gepflanzt worden war, sondern um Neuzüchtung, eine sogenannte Europäische Eiche. Das ist eine Sorte, die unter anderem den Klimaveränderungen gewachsen und zudem „immun“ gegen Eichenprozessionsspinner sein soll.

Bürgermeister Wolfgang Pieper würdigte bei dem Termin die Weitsicht von Hubert Rammes und anderen Beteiligten innerhalb der Verwaltung sowie im Rat, dass mit den seinerzeitigen Weichenstellungen ein Naturschutzgebiet geschaffen worden sei, das ein regelrechtes Kleinod sei. „Von morgens bis abends sind zahllose Spaziergänger und Radfahrer in diesem Bereich unterwegs, und die Rückmeldungen sowohl der Einheimischen als auch der vielen Gäste von nah und fern sind hervorragend“, sagte er unter anderem.

Rammes, selbst Anwohner der Emsauen, erinnerte kurz an die vielen Gespräche, Verhandlungen und Planungen, die notwendig gewesen seien, um das Gebiet in zwei großen Etappen zu dem zu machen was es heute ist – eine einzigartige Flusslandschaft mitten in der Stadt.

Doch nicht nur eine Eiche wurde gepflanzt, sondern das von Karl Berger erstellte Salzkästchen aus dem Holz der gefällten Eiche schenkten ihm die „Bänker“ des Heimatvereins. Zudem versprachen sie, in der Nähe des neuen Baumes eine Bank aufzustellen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7946207?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F191%2F
Nachrichten-Ticker