Warendorf
Bauernfriedhof: Sitzung abgesagt

Mittwoch, 11.04.2007, 18:04 Uhr

Warendorf . Abgesagt! Kurz vor Sitzungsbeginn sagte gestern die Stadtverwaltung die Zweckverbandsversammlung Bauernfriedhof ab. Ein Formfehler veranlasste Bürgermeister Jochen Walter zu diesem Entschluss. Die Tagesordnung sei nicht fristgerecht mit dem Vorsitzenden abgestimmt worden, so Walter. Das Ganze sei sehr ärgerlich und bedauerlich zugleich. Doch nachdem er sich juristischen Rat eingeholt habe, sei er zu dieser Entscheidung gekommen. Zu wichtig seien die auf der Tagesordnung stehenden Satzungsänderungen gewesen – gleich drei an der Zahl. Und eine Anfechtbarkeit wollte Walter nicht eingehen.
Warum eine Abstimmung mit dem Vorsitzenden Alwin Wiggering nicht fristgerecht erfolgt ist, vermochte der Bürgermeister nicht zu sagen. Walter führte die Osterfeiertage ins Feld. Er stellte sich aber hinter seine Verwaltung, die fleißig gearbeitet habe, um die exakten Gebühren für die Beerdigungen auf dem Bauernfriedhof zu ermitteln.
Eines ist schon jetzt sicher: Es wird teurer. Die Gebührenkalkulation liegt erheblich über den Kosten für Beerdigungen auf dem städtischen Friedhof. Der Bürgermeister begründet dies erstens damit, dass der Verwaltungsaufwand (Kämmerei) mit in die Gebühren einfließt. Zweitens würden nicht so viele Beerdigungen wie auf dem städtischen Friedhof stattfinden, dadurch seien die gärtnerischen Leistungen teurer. Ein Familienwahlgrab auf dem Bauernfriedhof soll künftig 493,29 Euro kosten. Auf dem städtischen Friedhof schlägt dieses mit 400 Euro zu Buche.

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