Warendorf
Hollywoodstar Doris Day stammt eigentlich aus Warendorf

Freitag, 13.07.2007, 18:07 Uhr

Warendorf . Ihre Rolle als Jo McKenna in dem Hitchcock-Klassiker „Der Mann, der zu viel wusste“ (1956, an der Seite von James Stewart) war eine ihrer besten Darbietungen, und das Lied „Que sera, sera“ wurde zu ihrem Markenzeichen. Die Hollywood-Schauspielerin und Sängerin Doris Day spielte in den 1940er und 1950er Jahren in zahlreichen Musicalproduktionen mit. Sie brachte es auf eine Oscar-Nominierung und fünf Nummer-1-Hits.

Was viele nicht wissen, und was Warendorfer und Glandorfer interessieren dürfte: Doris Day hieß mit bürgerlichem Namen Doris von Kappelhoff. Ihr Großvater Franz Joseph Wilhelm Kappelhoff stammte aus Warendorf. Er heiratete eine Frau aus Glandorf und emigrierte im Jahr 1848 in die USA.

Auf die Suche nach den Wurzeln des berühmten Kappelhoff-Sprösslings begibt sich jetzt Mathias Budzinski. Er arbeitet als freier Autor unter anderem für WDR und ZDF . Für die ZDF-Sendung „Volle Kanne“ porträtiert Budzinski Berühmtheiten wie Bruce Willis oder Elvis Presley, die allesamt deutsche Vorfahren haben. Die Beiträge werden ab dem 13. August ausgestrahlt. Für seine Reportage sprach der ZDF-Mann auch mit dem Warendorfer Kulturamtsleiter Horst Breuer . Der hatte in Erfahrung gebracht, dass Doris Days Großvater am Heumarkt 49 wohnte. „Das Haus steht heute noch“, verriet Breuer. Es handelt sich um das Lokal „Engelchen“, zuletzt Café Menge.

Ob es noch Verwandte von Doris Day in Warendorf und Umgebung gibt, konnte Breuer bislang nicht in Erfahrung bringen. Gemeinsam mit André Auer vom Theater am Wall hat Breuer deshalb den Plan gefasst, ein Kaffeetrinken für ihre potenziellen „Großnichten und Großneffen“ (Breuer) einzurichten und im Rahmen des „Klön“-Kinos einen Doris-Day-Streifen zu zeigen. Darüber hinaus spielt Breuer mit dem Gedanken, Miss Day selbst nach Warendorf einzuladen.

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