Warendorf
Kaufhaus auch vor Ort eine Option

Donnerstag, 21.02.2008, 17:02 Uhr

Warendorf . „Oh, das ist ja ein großes Angebot! Was kostet dieses Bett denn? Wieviel wollt Ihr für diese Jacke haben? 15 Brückenjobber sind hier beschäftigt?“ So und ähnlich lauteten die Fragen der Mitglieder des Warendorfer Sozialausschusses, die sich am Dienstag das Horizonte-Sozialkaufhaus in Ahlen anschauten. Sie wollten sich ein Bild machen, ob Horizonte ein ähnliches Angebot auch in Warendorf aufbauen kann.

„Wir würden unsere Angebote und Dienstleistungen gerne auch in Warendorf anbieten. Wir sind uns sicher, dass auch dort die notwendige Nachfrage vorhanden ist“, erläuterte Horizonte-Geschäftsführer Dr. Ralf Thorwirth . Eine innenstadtnahe Fläche sei dabei ebenso sinnvoll wie eine angemessene Größe, denn die Kunden sollen ja ein attraktives Angebot an preisgünstigen Möbeln und Hausrat aller Art vorfinden.

In dem Sozialkaufhaus in Warendorf sollen je nach Flächengröße und Angebotspalette zehn bis 15 Brückenjobber eine sinnvolle Beschäftigung finden, angeleitet und unterstützt von zwei Stammkräften. Die Abholung gespendeter Möbel , die Auslieferung sowie der Ab- beziehungsweise der Aufbau der Möbel beim Kunden gehören natürlich ebenfalls zum Leistungsspektrum rund um das Sozialkaufhaus. Durch gezielte Qualifikationsmodule und sozialarbeiterische Unterstützung erfolgt parallel zu den praktischen Tätigkeiten eine Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt, eines der Hauptziele der Brückenjobs.

„Horizonte möchte das Sozialkaufhaus selbstverständlich kostendeckend und ohne kommunale Zuschüsse betreiben, allerdings kann je nach Zustand des Gebäudes ein Investitionszuschuss notwendig sein. In Ennigerloh, Ahlen und Oelde gelingt uns dies ja auch seit insgesamt 18 Jahren“, hob Thorwirth hervor.

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