Warendorf
Heimarbeit für Chemie-Cracks

Samstag, 25.10.2008, 10:10 Uhr

Warendorf . Zwei Schüler aus der Jahrgangsstufe 12, Jens Schwalm und Stefan Vinnenberg sowie eine Schülerin der Jahrgangsstufe 13, Iris Plura , haben es geschafft. Sie lösten erfolgreich die Aufgaben der ersten Runde der diesjährigen Chemieolympiade, deren letzte Runde 2009 in der englischen Universitätsstadt Cambridge stattfinden wird. Die Lehrer der beiden Chemie-Leistungskurse, Hermann Röer und Michael Sternberg sind stolz auf ihre Schüler.

Die Internationale Chemie-Olympiade (IChO) ist ein Wettbewerb, in dem Schüler der allgemeinbildenden Schulen ihre Leistungen bei der Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus dem Bereich der Chemie miteinander messen. Durch diese Wettbewerbe werden die internationalen Beziehungen auf dem Gebiet der Schulchemie gefördert. Darüber hinaus wird ein Vergleich gewisser Aspekte des schulischen Wissens in den einzelnen Staaten ermöglicht. Die Internationale Chemie-Olympiade dient auch zur Anknüpfung persönlicher Beziehungen zwischen angehenden Naturwissenschaftlern verschiedener Länder. Jeder Teilnehmerstaat entsendet eine Mannschaft, die aus maximal vier Schülern besteht. Deutschland beteiligt sich seit 1974 regelmäßig an diesem Wettbewerb.

In Deutschland sind alle Schüler allgemeinbildender Schulen teilnahmeberechtigt, die das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Auswahlverfahren erstreckt sich über vier Runden. In der ersten Runde werden theoretische Aufgaben vom Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel über die Kultusministerien und Bezirksregierungen in Deutschland verteilt und von den Schülern in Heimarbeit bearbeitet.

Von den mehreren hundert Teilnehmern der ersten Runde werden einige hundert für die zweite Runde zugelassen. Hier gilt es wiederum theoretische Chemieaufgaben in Heimarbeit zu lösen. Diese Aufgaben sind von allen Runden die schwierigsten, können aber und Einbeziehung verschiedenster Hilfsmittel und Materialien bearbeitet werden. Die drei Teilnehmer aus dem Laurentianum arbeiten bereits intensiv daran.

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