Warendorf
Die Eule weist den Weg

Sonntag, 28.12.2008, 20:12 Uhr

Milte . Ein rot-weißes Band versperrte am Sonntagnachmittag den Durchgang, doch Jöppe Dreimann und Jochen Walter hielten bereits zwei Scheren bereit. Gemeinsam durchtrennten das Mitglied des Milter Arbeitskreises Umwelt und Verkehr und der Warendorfer Bürgermeister das Band. Bei strahlender Wintersonne feierten die Milter mit einem großen Fest die Wiedereröffnung des Rundwanderweges „Uhlenpatt“.

„Dies ist ein Tag, der uns rundherum froh macht“, bekundete der Bürgermeister fröhlich, „weil etwas geleistet worden ist, dass den Willen der Dorfgemeinschaft dokumentiert.“ Der Rundwanderweg, der demnächst zu einem Naturlehrpfad erweitert wird, sei ein Zeichen der großen Liebe der Bürger zu ihrem Dorf. Daraus erwachse, so Walter weiter, die Kraft, solche Projekte auf den Weg zu bringen.

Unter der Leitung von Thomas Dreimann initiierten und mobilisierten die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt und Verkehr Ralf Budde , Dietmar Knorr, Claire Mesch, Christa Pigulla, Ulrike Pletzing-Wiemeyer und Uwe Reckhorn Jung und Alt. Jürgen Hafer-Schoppmann stellte die Quizfragen zusammen.

Häcksel einstreuen, Schilder anfertigen und Pfosten neu aufstellen, mit der tatkräftigen Hilfe der engagierten Dorfbewohner wurde der 3,5 Kilometer lange Wanderweg neu belebt. „Die Stadt Warendorf hatte immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen“, lobte Thomas Dreimann die gute Zusammenarbeit. Der Arbeitskreis setzte sich bereits erfolgreich für verschiedene Projekte ein: Eine Straßenlaterne beleuchtet nun den Fußweg zur Turnhalle, am Mühlenpatt wurde der Bordstein abgesenkt, an der Bushaltestelle das Häuschen gesäubert.

Ausgerüstet mit grünen und gelben Stempelkarten beantworteten die eifrigen Wanderer an den acht Stationen die Fragen für das gesuchte Lösungswort. Als allererste absolvierte Lara Niehaus mit ihren Eltern nach einer Stunde den Rundweg und durfte sich einen Preis aussuchen. „Ich finde den Weg sehr abwechslungsreich und sehr gut gemacht“, urteilte Mutter Mechthild begeistert. „Da kommt man in Ecken, die man noch gar nicht kennt“.

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