Warendorf
Hörer zum Singen motiviert

Dienstag, 17.02.2009, 21:02 Uhr

Freckenhorst . Trotz teils anhaltender Minusgrade hatten auch einige Besucher den Frühling schon vernommen, die ersten Buntspechte hämmern, die Meisen singen hören. Es ist kaum zu beschreiben, mit welchem Charisma der „begnadete Schulmann“ Friedhelm Wacker auch mit seinem jüngsten Thema „De Snei vergeiht, dat Feld wärd grön“ wieder seine Freckenhorster Zuhörer – auch einige Warendorfer waren gekommen – zu begeistern vermochte.

Obwohl Ende März vor Vollendung seines 85. Lebensjahres stehend, hat der Meister-Rezitator nichts an Spann- und Überzeugungskraft verloren. Für viele geradezu eine Offenbarung, wie er nach seinen Erfolgsthemen „Schulte Brömmelkamps gollene Hochtied“, „Nu wärd de Baim an giäll un brun“, „Annette“, und „Wat ick inne Schole so alls beliäwt häwwe“ auch mit seinem Frühlings-Thema aus dem Vollen schöpfen, die unversiegbaren Quellen deutscher und münsterländischer Dichtung offenlegen und seine Hörer sogar zum Mitsingen motivieren konnte.

Häufiger spontaner Beifall waren Wacker sicher. Die Autorenpalette umfaßte Klassiker wie Goethe, Mörike, Claudius ebenso wie neuere Autoren wie Augustin Wibbelt , Karl Wagenfeld, Anton Aulke, Natz Thier, Heinrich Klockenbusch („Fastentied“), James Krüss, Eli Marcus („O sing dien Leed“), Manfred Küber („Lups“), Elly Michler („Der Drehorgelmann“) und Drutmar Cremer („Die Lerche“).

Am Ende der Wunsch nach Kopien von Beiträgen und die Hoffnung auf eine Wiederbegegnung mit Wackers neuestem Thema „Im Paradiesgarten wunderschöner Gedichte“ mit Gedanken zu Liebe, Sonne, Mond und Sterne und Gott.

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