Warendorf
Vom Münsterweg auf die Datenautobahn

Dienstag, 12.05.2009, 20:05 Uhr

Warendorf - Für die in das Stadtmarketing integrierte Wirtschaftsförderung hat die Vermarktung neuer Gewerbeflächen in Warendorf die höchste Priorität.

Torsten Krumme von der Stadtverwaltung geht davon aus, dass demnächst insgesamt rund 90 000 Quadratmeter an privaten und städtischen Flächen für die Ansiedlung von Betrieben zur Verfügung stehen. So werden zum Beispiel am Münsterweg bis zum Herbst rund 30 000 Quadratmeter für produzierendes und verarbeitendes Gewerbe neu erschlossen. Hier werden vor allem kleinere betriebe zugelassen, die nicht zu viel zusätzlichen Verkehr produzieren. Der Preis ist noch nicht genau ermittelt, soll aber in der Gegend von 45 Euro pro Quadratmeter liegen. Bürgermeister Jochen Walter : „Wir wollen hier nicht in einen ruinösen Preiswettbewerb eintreten. Wir haben nichts zu verschenken.“ Die Stadt will an dieser Stelle vielmehr mit Qualität punkten: So wünscht sich Walter für den Münsterweg den direkten Anschluss an die „Datenautobahn“ - sprich Breitbandnetz, Glasfaserkabel. Außerdem: „Erstmals seit Jahren können wir hier wieder ein Gewerbegebiet anbieten, das sich komplett in städtischer Hand befindet“, freut sich Wirtschaftsförderer Torsten Krumme.

Auch in Freckenhorst sollen bald neue Entwicklungsmöglichkeiten für Unternehmen geschaffen werden.

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