Warendorf
Integrationsforum: Wo drückt der Schuh?

Dienstag, 24.11.2009, 12:11 Uhr

Warendorf - Ein Integrationsforum unter dem Titel „Mit+Diskutieren“ veranstalten die Stadt und der Kreis Warendorf am 4. Dezember (Freitag) in der Aula der ehemaligen Freiherr-von-Ketteler-Schule. Auf dem Programm stehen dabei Informationen und Diskussionen zur Integrationsarbeit. Konkret sollen folgende Themen im Mittelpunkt stehen: Politische Teilhabe, Förderung von Migranten-Selbsthilfe-Gruppen, Interkulturelle Öffnung am Beispiel von Vereinen und Gruppen sowie MIT (Migration, Integration, Toleranz) in Warendorf.

Zusätzlich werden Elisabeth Steltenkamp und Gerhard Schiffmann , beide sind Mitglieder des Lotsen-Projektes, über ihre Arbeit informieren. Die Integrations-Lotsen unterstützen Menschen mit Migrationshintergrund zum Beispiel beim Besuch von Ämtern. Ebenso werden Heinz Josef Schulze Kappelhoff, Rita Sennhenn und Mayooran Thillainathan verschiedene Themen aus dem Integrations-Workshop vorstellen.

Für kurzweilige Unterhaltung sorgen der Sänger und Gitarrist Kaan Ukray und eine Hip-Hop-Gruppe des HoT. Für die kleinen Besucher gibt es Bastelangebot. Bei einem gemeinsamen Imbiss wird die Veranstaltung ausklingen.

Im Bereich der Integration wird in Warendorf schon seit längerem einiges bewegt: So besteht seit über 20 Jahren der Arbeitskreis WIR (Warendorfs Internationale Runde), der sich für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund einsetzt. Im Rahmen des KOMM-IN-Projektes, das 2008 gestartet ist, wurde bereits ein „Kleiner Ratgeber für das Leben in Warendorf“ herausgegeben.

Aktuell steht neben der Umsetzung des Lotsen-Projektes auch die Entwicklung eines Kurzkonzeptes für die Integrationsarbeit im Mittelpunkt. „Dieses Kurzkonzept soll nicht am grünen Tisch entstehen. Jeder soll sich einbringen können, um es so auf eine breitere Basis zu stellen und mehr Leute mitzunehmen“, erklärte Verena Schulte-Sienbeck, Sozialplanerin des Kreises Warendorf. Eine Gelegenheit zu sagen, wo der Schuh drückt, soll auch das Integrationsforum bieten, wie Iris Blume, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Warendorf, betonte: „Neue Erkenntnisse, die wir hier gewinnen, wollen wir in die zukünftige Integrationsarbeit der Stadt einfließen lassen.“ Die Veranstaltung ist für alle Interessierten geöffnet.

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